Nordic Walking - Richtig machen
Seitdem „Nordic Walking“ zum begehrten Trendsport in Deutschland wurde, gehen längst nicht mehr nur alte Frauen und Männer am Stock. Der finnische Geh-Sport begeistert mittlerweile eine große Anzahl von Sportlern und gehört zu den beliebtesten, Methoden den Körper wieder fit zu machen. Allerdings muss man einige Dinge beim „Nordic Walking“ beachten, bevor man sich die Stöcker schnappt und los marschiert. Wir haben uns für Euch schlau gemacht!
Der finnische Geh-Sport „Nordic Walking“ überschwemmte Deutschland wie eine große Welle und wurde schnell zu einer der beliebtesten Trendsportarten der vergangenen Jahre. Egal wo man in Deutschland seinen Blick schweifen ließ, überall begegnete man einer Gruppen von Nordic Walkern, die die Landschaft durch querten. Auf Grund seiner ruhigen und gleichmäßigen Bewegungen gehört das „Nordic Walking“ zu den Ausdauersportarten, ist aber keineswegs als harmlos zu betrachten. Vor allem stehen die Verbesserung von Ausdauer, Kraft und Koordination bei dem Training im Vordergrund, führen aber gleichzeitig zu einer erhöhten Fettverbrennung. Bei korrekter Ausführung der Stock- und Beinbewegungen kann das Fitnesstraining aber auch zur Stärkung der Muskulatur und des Oberkörpers führen.
Doch das Stickwort ist hier die „korrekte“ Ausführung, denn häufig wird das Nordic Walking nur als schneller Spaziergang ausgeführt und folglich werden auch keine körperlichen Verbesserungen erzielt. Besonders wichtig ist es daher, dass die Arme und Beine in einem rhythmischen Wechsel bewegt werden: Der rechte Stock muss immer den Boden berühren, wenn die linke Ferse aufsetzt und umgekehrt. Es werden also immer die gegenüberliegenden Körperglieder gleichzeitig eingesetzt. Die Stöcker werden dabei nahe am Körper geführt und sollten immer nach hinten eingesetzt werden. Wenn die Stöcker den Boden berühren, sollten die Hände einen leichten Druck ausüben, der danach wieder gelockert wird.
Auch wenn das Nordic Walking nicht zu den schnellsten Sportarten gehört, ist es dennoch nicht weniger effizient oder risikoreich. Eine falsche Ausführung der Armbewegungen oder eine Überdehnung der Ellenbogen können schnell zu Muskelkater und Verrenkungen führen. Schulter – und Rückenschmerzen sind keine Seltenheit bei „Nordic Walking“-Sportlern. Allerdings sollten diese Probleme nur auftreten, wenn die Technik nicht richtig angewendet wird. Auch wenn die relativ einfachen Bewegungen schnell dazu verleiten können, die Arme sinken zu lassen, sollte man immer darauf achten die Stöcker nicht schleifen zu lassen. Die Körperspannung ist wichtig um die sportlichen Ergebnisse wie Muskelaufbau und Kondition auch erzielen zu können.
Nordic Walking ist ein Sport, der besonders für untrainierte Menschen hervorragend geeignet ist, um den Körper wieder an regelmäßigen Sport zu gewöhnen. Allerdings sollte man das Training nicht unterschätzen und die Intensität, trotz der einfachen Bewegungen, während der ganzen Sporteinheit beibehalten. Zusätzliche Gewichte an den Armen und Beinen können das Training intensivieren und die Ergebnisse verstärken. Bei regelmäßiger Ausführung können schnell die gewünschte Ziele im Bereich Ausdauer und Kondition erreicht werden.





Nordic Walking – Was muss man beachten?: KOMMENTARE