Der Gastroenterologe hilft auch bei Diäten
Auf den Titelseiten der Hochglanzmagazine versprechen Diäten Traummaße und Bikinifiguren. Kein Wunder, dass die meisten von uns bei Diät an Abnehmen denken. Dabei ist das nur die halbe Wahrheit. Denn eigentlich übersetzt man Diät mit „Lebensführung“ oder „Lebensweise“. Gemeint ist die richtige Lebens- und Ernährungsweise. Eine Diät wird demnach nicht nur angewendet, um abzunehmen, sondern auch, um zuzunehmen. Manche Krankheiten erfordern das. Und manche Krankheiten erfordern auch eine Diät, also eine Ernährungsweise, die gar nichts mit Gewichtszunahme oder Gewichtsabnahme zu tun hat.
Und genau da kommt der Gastroenterologe ins Spiel. Was Gastroenterologie ist, fragst Du Dich? In der Medizin bezeichnet sie die Lehre von Magen und Darm. Ein Gastroenterologe befasst sich demnach mit allen Erkrankungen des Verdauungstraktes, ist aber auch bei Stoffwechselstörungen und Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse oder Leber der richtige Ansprechpartner. Bei schwerwiegenderen Symptomen oder einem ernsteren Krankheitsverdacht ist es der Gastroenterologe, der im Zweifelsfall auch eine Magen- oder Darmspiegelung durchführt, etwa zur Darmkrebsvorsorge. Aber das ist eben nur ein kleiner Ausschnitt seiner Arbeit.
Die richtige Ernährung für Dich
Auch bei einigen Fragen der Ernährung kann Dir der Gastroenterologe weiterhelfen, vor allem dann, wenn es um Unverträglichkeiten bestimmter Lebensmittel geht. Denn die Ernährung, die für Deine Freundin richtig ist, muss noch lange nicht zu Dir passen. So gibt es zum Beispiel viele Menschen, die etwa keine Milchprodukte oder kein Gluten vertragen. Darauf muss man aber erstmal kommen. Und genau dabei kann ein Gastroenterologe helfen. Denn Unverträglichkeiten schaden nicht nur der Gesundheit, wenn sie nicht behandelt werden. Sie können auch gewünschtes Abnehmen verhindern.





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