Wie kann man eine Depression erkennen?
Besonders in der kalten und dunklen Jahreszeit scheinen einige Menschen dazu zu neigen, sich unwohl zu fühlen oder schlechte Laune zu bekommen. Der triste Alltag kann schnell zu einer Depression führen. Was kann man machen, wenn die Laune nicht mehr steigt?
Im Winter kommt es häufiger vor, dass man sich schlapp und müde fühlt. Doch auch wenn in der tristen und dunklen Jahreszeit die Gefühlslage gelegentlich sinkt, ist dies nicht sofort mit einer Depression gleich zu setzen. Depressionen gehören zu den psychischen Krankheiten, bei der das gesamte Gefühlsleben des Menschen betroffen ist. Unterscheidet sich der aktuelle Gemütszustand mehr als zwei Wochen von der üblichen Grundstimmung des Menschen, spricht man von einer Depression. Kurzweilige schlechte Stimmung oder Müdigkeitsgefühl gehören nicht dazu.
Dabei äußert sich die Depression meist in einer traurigen Gefühlslage, depressive Menschen können dann häufig kein Interesse für etwas aufbringen oder Freude empfinden. Sie sind lustlos und schlapp – ihnen fehlt die Energie, sich für Sport, Arbeit oder Freizeit aufzuraffen. Auch das Denken fällt den meisten depressiven Menschen in dieser Zeit häufig schwerer als üblich. Konzentrationsschwäche und Gedächtnisstörungen können die Folge sein. Außerdem können Schlafstörungen, Angst und Appetitlosigkeit als Symptome bei einer Depression auftreten.
Auf Grund der vielseitigen Ursachen einer Depression, konnte bisher der Zusammenhang zwischen dem Winter und den Erkrankungen nicht festgestellt werden. Ein Winter-Blues hat dem zufolge nichts mit einer ernsthaften psychischen Erkrankung zu tun. Im Gegensatz zur Depression kann man einem Winter-Blues mit Sport, Freizeit und viel Sonnenlicht entgegen wirken. Eine psychische Erkrankung muss schnellst möglich von einem Facharzt behandelt werden und sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Eine Kombination aus medikamentöser Behandlung und Psychotherapie verspricht, laut Forschung, den größten Erfolg.





Depression: Ist man im Winter häufiger schlecht gelaunt?: KOMMENTARE