Zahlreiche Cremes versprechen eine Straffung des Bindegewebesund eine schlankere Figur ohne Sport und Diät.
Cellulitecremes unter der Lupe
In jeder Drogerie findet man sie - verpackt in schönen Tuben und bedruckt mit großen Versprechen: Gels, Cremes und Lotionen, mit denen man der Cellulite zu Leibe rücken kann. Doch viele Verbraucherinnen sind enttäuscht, denn auch nach vielen Wochen regelmäßigen Cremens tut sich am Umfang meistens gar nichts. Angeblich gibt es aber jetzt ein revolutionäres Produkt auf dem Diät-Markt: die Hoodia Pflanze. Verarbeitet in vielen Abnehm-Produkten, unter anderem einem Diätgel, soll dieses Wundermittelchen für erstaunliche Erfolge sorgen. Wir haben uns das einmal genauer angesehen.
Cellulite Cremes
Um die Problematik der Cellulite-Mittel zu verstehen, muss man sich erst einmal anschauen, was das überhaupt ist. Das Problem der unschönen Hautdellen kennt nahezu jede Frau - und das ist auch ganz normal. Frauen haben im Gegensatz zu Männern nämlich relativ große Fettkammern. Die werden während der Pubertät angelegt, vor allem an Oberarmen, Beinen, Hüften und Po, und sind durch das Bindegewebe locker miteinander verbunden. Mit zunehmenden Alter verliert das Bindegewebe aber an Festigkeit, die Dellen werden sichtbar. Hier offenbart sich auch, warum die meisten Cremes nicht helfen. Ein straffes Bindegewebe bekommt man nur durch viel Bewegung und Fitness – eine Diät kann zusätzlich förderlich sein, um überflüssige Fettzellen abzubauen. Die Cremes regen zwar leicht die Durchblutung an, dieser Effekt ist aber nicht nachhaltig und nur so gering, dass er gegen die Orangenhaut nichts ausrichten kann.





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