Zucker: Alternativ kann man auch Honig oder Laktitverwenden
In der Weihnachtszeit kommt man nur schwer an süßen Leckereien vorbei. Lebkuchen, Plätzchen und Stollen sind einfach zu lecker, um sie auf dem Teller liegen zu lassen. Doch wer den Zucker nicht in Massen essen möchte, kann auf süße Alternativen zurück greifen.
Wenn es in der Weihnachtszeit im ganzen Haus nach süßen Plätzchen und leckeren Stollen riecht, kann man nur schwer den vielen Leckereien widerstehen. Schlimm ist das aber nicht, immerhin gehört Zucker zu den Stimmungsmachern unter den Lebensmitteln und sorgt für gute Laune in der tristen Winterzeit. Dennoch sollte Zucker mit Vorsicht verwendet werden, fördert der Süßmacher häufig Karies und Diabetes. Doch das ist kein Grund auf Vanillekipferl, Nussecken und Lebkuchenherzen zu verzichten, denn es gibt süße Alternativen, die den Zucker ersetzen können.
Zu einer schmackhaften und gleichzeitig besonders gesunden Alternative zum Zucker zählt der Honig. Neben dem süßen Geschmack sorgt der Honig für eine entzündungshemmende und antiallergische Wirkung, lindert das Kratzen im Hals und macht raue Lippen wieder geschmeidig. Als Heilmittel verschrien, soll Honig sogar Magengeschwüren vorbeugen und trockene Haut mit Feuchtigkeit versorgen. Um jedoch die krankheitshemmende Wirkung erfahren zu können, sollte man auf einen Honig zurück greifen, der nicht wärmebehandelt ist. Diese Sorten findet man häufig in Reformhäusern oder direkt beim Imker. Allerdings ist Honig nicht gleich Honig. Es gibt weit über 100 verschiedenen Geschmacksrichtungen. Von süß bis würzig ist alles dabei. Beim Plätzchen backen kann Honig daher nicht nur eine gesunde Alternative sein, sondern auch weitere Variationen in die Keksauswahl bringen.
Zuckeraustauschstoffe wie Laktit und Isomalt zaubern nicht nur einen süßen Keksteig, sondern eignen sich auch hervorragend als Alternative für Menschen, die naschen, aber nicht erheblich zunehmen wollen. Denn Laktit und Isomalt sorgen für einen langsam ansteigenden Blutzuckerspiegel und sollen die Wahrscheinlichkeit von Heißhungerattacken verringern. Der Hunger kehrt daher nicht so schnell zurück, wie bei herkömmlichem Zucker. In der Lebensmittelindustrie finden sie daher häufig Verwendung in zuckerreduzierten oder kalorienarmen Produkten. Auch wenn Zuckeraustauschstoffe eine kalorienärmere Variante der Süßmittel sind, zum Abnehmen eignen sich Laktit und Isomalt nicht. Wer mit Zuckeraustauschstoffen in der Weihnachtszeit Backen oder Kochen möchte, sollte aber bedenken, dass die kalorienreduzierten Süßmittel auch eine erheblich geringere Süßkraft als Haushaltszucker besitzen. Vor der Verwendung sollte man daher genau die Packungshinweise lesen, da einige Sorten der Zuckerzusatzstoffe nach dem Erhitzen bitter schmecken können.
Ein Wundermittel unter den Zuckersorten soll die südamerikanische Süßpflanze Stevia sein. Sie enthält so gut wie keine Kalorien, löst keine Karies aus und besitzt im Gegensatz zu Zuckeraustauschstoffen eine hohe Süßkraft. Während in den USA Stevia immer häufiger als Zuckerersatz verwendet wird, kann man die Süßpflanze in Europa bisher nur getarnt als „Badezusätze“ und „Kosmetika“ erhalten. Hierzulande wird noch über die Zulässigkeit von Stevia als Lebensmittel entschieden. Bis die südamerikanische Pflanze also auch beim Plätzchen backen verwendet werden kann, wird noch einige Zeit vergehen. Aber bis dahin bleiben ja noch Honig, Kandis und Süßstoff als Zuckerersatz im Plätzchenteig.





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