Oft greifen wir ganz unbewusst in bestimmten Situationen zu denvermeintlichen "Seelentröstern" wie Chips & Co. Doch die lösen
unsere Probleme leider nicht.
Warum essen wir?
Warum wohl – weil wir Hunger haben! Das stimmt aber nur zur Hälfte, denn sehr häufig essen wir, obwohl wir ganz und gar nicht hungrig sind oder sogar schon längst satt. Und das kann die verschiedensten Gründe haben. Sei es, dass wir uns ablenken möchten, dass wir Stress haben oder dass wir einfach nicht aufhören können, weil es uns so gut schmeckt. Jeder kennt das und wenn Lust- und Frustessen nicht zur Gewohnheit werden, muss man auch nicht gleich über eine Diät nachdenken. Wenn wir aber Muster in unseren Essgewohnheiten feststellen (etwa, dass wir immer zu bestimmten Gelegenheiten zu Süßigkeiten greifen), lohnt es sich, nach den Ursachen zu forschen. Warum esse ich eigentlich gerade jetzt?
Essen gegen den Frust
Sobald es Streit in der Familie oder mit dem Freund gibt oder man einen Misserfolg hinnehmen musste, tröstet man sich mit Schokolade, Gummibärchen und Co? Da ist man in guter Gesellschaft – viele reagieren auf Kummer mit Frustessen. Während andere dann keinen Bissen mehr herunterbekommen, kennen Frustesser bei Kummer kein Halten mehr. Aber wenn man ehrlich ist: eigentlich hilft es überhaupt nicht. Im Gegenteil, meistens fühlt man sich danach noch elender. Deshalb sollte man versuchen, mit traurigen und frustrierenden Situationen bewusst anders umzugehen. Wenn ein Streit belastend wird, hilft es oft, darüber zu sprechen, anstatt den Konflikt buchstäblich in sich hineinzufressen. Denn nur so hat man eine Chance, das Problem zu lösen!





Warum wir mehr essen, als wir sollen: KOMMENTARE