Kürbis macht uns fit für den Herbst und steckt voller Vitamine.
Schon die Maya und Azteken wussten vor tausenden von Jahren, dass der Kürbis eine heilende Wirkung hat und feierten ihn als Arzneifrucht, was dem Kürbis auch den Beinamen Arzneikürbis gab.
Nicht nur als Gemüse verarbeitet, sondern auch das Öl und die Kürbiskerne sind wahre Vitamin-Bomben. Jetzt, wo es draußen wieder kälter wird und der Herbst hereingebrochen ist, ist Erntezeit für den Kürbis. Für welche Sorte man sich letztlich entscheidet, hängt vom persönlichen Geschmack ab. Als gängigste Sorten haben sich in den letzten Jahren der Hokkaido-Kürbis, der Butternuss-Kürbis und der Muskat-Kürbis herausgestellt. Der Hokkaido-Kürbis stammt aus Japan und ist der Aromatischste unter den Speisekürbissen. Da die Schale sehr dünn ist, kann sie sogar mitgegessen werden. Butternuss- und Muskat-Kürbis sind etwas dezenter im Geschmack, können aber auch prima für alle Arten von Kürbis-Gerichten verwendet werden. Vorsicht ist bei Zierkürbissen geboten. Sie sind nicht zum Verzehr geeignet und können Durchfall hervorrufen.
Kürbis macht schlank
Das Kürbisfleisch steckt voller Vitamine und Antioxidantien, was uns gerade in der bevorstehenden kalten Jahreszeit davor schützt, krank zu werden. Antioxidantien schützen unsere Immunabwehr und helfen dabei, Erkältungen zu verhindern. Wer das Kürbisfleisch dämpft oder als Suppe fettarm zubereitet, der nutzt den Kürbis dann auch noch als schlanken Sattmacher, denn Kürbisse bestehen überwiegend aus Wasser, sind quasi fettfrei und haben auf 100 Gramm gerade mal 27 Kalorien. Obwohl sie so einen hohen Wasseranteil haben, stecken sie aber voller Vitamine und Mineralstoffe. Magnesium, Kalium, Calcium und Vitamin C gehören zu den wichtigsten Inhaltsstoffen und tun auch unserem Körper gut.
Kürbiskerne stärken die Blase
Auch die Kerne des Kürbis können verwertet werden und auch die sind sehr gesund. Kürbiskerne sind reich an hochwertigen Fetten, Vitamin E, Selen und Zink. Zusätzlich beinhalten sie den Wirkstoff Cucurbitacin, der die Blasenmuskulatur stärkt. Dies kann bei Frauen mit Blasenproblemen helfen, die Beschwerden in den Griff zu bekommen.
Kürbiskernöl gegen Cholesterin
Auch wenn gesagt wird, dass bei einem erhöhten Cholesterinwert auf Fett verzichtet werden soll, kann Kürbiskernöl den Cholesterinspiegel senken. Verantwortlich für diesen Prozess sind die Phytosterine, die als pflanzlicher Wirkstoff in den Kernen enthalten sind. Kürbiskernöl ist außerdem reich an gesunden Fettsäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann. Um diese nicht zu zerstören, sollte das Öl beim Kochen nicht zu stark erhitzt werden.
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