Honig- lecker und gesund!
Schon Kleopatra hat täglich ein Bad aus Honig und Milch genommen. Seit der Antike ist Honig ein angebliches Heilmittel gegen Hauterkrankungen, Magengeschwüre oder Schürfwunden. Aber stimmt es wirklich, dass das „ flüssige Gold“ eine heilende Wirkung hat?
Wenn wir erkältet sind mischen wir Honig in Tee und Milch. Die raue Stimme oder das Kratzen im Hals lassen nach. Omas Hausrezept scheint tatsächlich zu wirken! Wie kann das sein?
Die heilende Wirkung verdankt der Honig seinen Inhaltsstoffen:
Besonders manche Enzyme des Honigs, so genannte Inhibine, wirken antibakteriell. Das heißt sie beseitigen Stoffe, die unserem Körper schaden könnten.
Außerdem besteht Honig zu 80% aus Zucker. Dieser entzieht Bakterien das Wasser und tötet sie ab. Der hohe Zuckeranteil sorgt auch für den typisch süßen Geschmack den wir am Honig so lieben. Weiterhin beinhaltet Honig noch Mineralstoffe wie Kalziumsalze und organische Säuren, u.a. Zitronensäure.
Honig ist nicht gleich Honig:
Honig auf einem warmen Toast, lecker! Von farblos bis dunkelbraun, von süß bis würzig- Honig bietet sich in über 100 Geschmackssorten an. Die Aromen variieren von Pflanze zu Pflanze. Es kommt also darauf an, von welcher Blume die Bienen ihren Nektar sammeln.
Je nach Blütennektar varriert das Honigaroma
Honig-ein Wundermittel
Honig ist unheimlich vielseitig. Bei gereizter, trockener Haut, wie zum Beispiel oft am Ellenbogen, kann man ihn einfach direkt auftragen, um bald seine wohltuende Wirkung zu spüren. Gemischt mit Quark, entsteht eine super Pflegemaske fürs Gesicht. Einfach nach 20 Minuten mit lauwarmen Wasser abspülen, die Haut ist samtig weich.
Schon Kleopatra hat richtig erkannt- ein Milch-Honig Bad wirkt beruhigend. Es reinigt die Haut und gibt ihr, durch milde Säuren, einen neuen Schutzmantel. Der hohe Zuckeranteil im Honig ist auch ein idealer Energielieferant. Der enthaltene Traubenzucker kann extrem schnell aufgenommen und verarbeitet werden, es kommt zum kurzzeitigen Energieschub. Angeblich soll Honig sogar Blutdrucksenkend wirken und die Herzkranzgefäße erweitern.
Wie kommt der Honig zu uns ?
Nachdem die Bienen den Nektar von den Blüten eingesammelt haben, geben sie ein enzymhaltiges Sekret hinzu. Anschließend reift diese Mischung in den Wachswaben. Dann schließen die Bienen die Waben ebenfalls mit Wachs. Jetzt muss nur noch der Imker kommen, um den Honig zu ernten. Aber aufgepasst: Billiger Honig in Supermärkten ist oft wärmebehandelt. Dadurch wirken die Enzyme nicht mehr, die ganze, schöne Wirkung ist dahin! Also wer sich ein bisschen verwöhnen möchte, sollte lieber ins Reformhaus oder direkt zum Imker gehen.
Wer weiß, vielleicht sind wir dann auch bald so schön wie Kleopatra? Aber das wichtigste ist, dass Honig gut für unsere Gesundheit ist. Wenn wir den Tag mit einem Honigbrot beginnen, kann also nichts mehr schief gehen.





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