Viel trinken ist beim Heilfasten wichtig.
Heilfasten nach Buchinger wird auch als Tee- oder Saftfasten bezeichnet, da man neben Wasser auch Tee, Gemüsebrühe und Säfte zu sich nimmt (täglich etwa 3-4 Liter). Der Arzt Otto Buchinger entwickelte die Fastenkur nachdem er festgestellt hatte, dass ein kompletter Verzicht auf Nährstoffe (wie etwa beim so genannten Totalfasten, bei dem man ausschließlich Wasser zu sich nimmt) den Körper zu sehr belastet. Durch die Ergänzung um Säfte, Honig und Gemüsebrühe dagegen, werde zumindest der Minimalbedarf an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen gedeckt. Auf diese Weise nimmt man während der Buchinger-Heilfasten-Kur täglich etwa 250 Kalorien zu sich.
Heilfasten bewirkt keine Wunder
Immer wieder wird behauptet, durch die Buchinger-Methode könnten chronische Krankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck, Gicht, Migräne oder Fettstoffwechselstörungen gelindert oder gar geheilt werden. Solche Aussagen sind jedoch in keinster Weise belegt und gehören ins Reich der leeren Versprechungen. Zwar kann eine Heilfasten dazu führen, dass man sich danach gesünder, fitter und leichter fühlt – mehr sollte und darf man jedoch nicht erwarten!
Heilfasten nach Buchinger kann etwa 1-2 Wochen durchgeführt werden. In Einzelfällen kann man die Kur auch auf 3-4 Wochen ausweiten, allerdings sollte man dann verstärkt einen Arzt zu Rate ziehen, um Risiken auszuschließen.





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