Glykämischer Index: Was steckt hinter dem Glykämischen Index?

25.08.2011, 9:08 Uhr

Ein frischer Salat sollte gerade bei Low-Carb Diäten bevorzugt gegessen werden. Sein Glykämischer Index ist sehr niedrig. Gerade bei Low-Carb Diäten ist der Salat dank
seines niedrigen GIs sehr beliebt.

Viele Diäten arbeiten mittlerweile mit dem Glykämischen Index (GI). Vor allem kohlenhydratreduzierte, so genannte Low Carb-Diäten wie die Logi-Methode, die Glyx-Diät oder die Montignac-Methode verwenden den glykämischen Index, um die Qualität eines Lebensmittels zu bestimmen. Doch was sagt der glykämiche Index eigentlich aus und ist er auch wirklich sinnvoll, wenn man schnell abnehmen will?

Was bedeutet Glykämischer Index?

Der Glykämische Index gibt an, wie stark der Blutzuckerspiegel nach der Einnahme eines bestimmten Lebensmittels ansteigt und ist vor allem von der Kohlenhydratzusammensetzung abhängig. Referenzwert ist dabei immer die Glukose, sie hat einen Wert von 100. Ein hoher Glykämischer Inedex bedeutet, dass der Blutzuckerspiegel nach dem Essen stark ansteigt und danach relativ schnell wieder abfällt. Ein niedriger Glykämischer Inedex hingegen bedeutet, dass der Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigt und ebenso langsam wieder abfällt. Je nach Diät wird der Glykämische Inedex in unterschiedliche Kategorien geteilt. Glyx-Diät und Logi-Methode verwenden die folgende Einteilung:

- Hoher (schlechter) Wert: ein GI von 70 und mehr, zum Beispiel Cornflakes, Weißbrot, weißer Reis

- Mittlerer Wert: ein GI von 50 bis 70, zum Beispiel Vollkornbrot, Mais und gekochte Kartoffeln

- Niedriger (guter) Wert: ein GI von weniger als 50, zum Beispiel Joghurt, Äpfel, Linsen

Die Vorteile des Glykämischen Index

Der GI wird gerne als Referenzwert verwendet, weil man Lebensmitteln mit niedrigem Glykämischem Inedex eine längere Sättigung zuschreibt. So soll das Hungergefühl und auch die Nahrungsaufnahme insgesamt reduziert werden. Die Untersuchungen zum Glykämischen Index stammen vor allem aus der Erforschung von Diabetes. Hier hat man herausgefunden, dass eine Ernährung, die hauptsächlich auf Lebensmitteln mit niedrigem GI basiert, eine günstigere Insulinausschüttung bewirkt. Um die Wirkung besser beurteilen zu können, berücksichtigt man mittlerweile nicht nur den Glykämischen Inedex, sondern auch die Kohlenhydratmenge – die so genannte Glykämische Last. Eine positive Auswirkung des niedrigen GIs hat man vor allem bei Sportlern festgestellt. Bei starker Belastung sorgt der langsamere An- und Abstieg des Blutzuckerspiegels für eine konstante Energieversorgung.

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4 Kommentare
von: BelAmi, am: 25.04.2012, 14:00h

Ich halte dieses ganze Theater um den glykämischen Index für Quatsch. Man sollte eben ein bisschen darauf achten, was man isst und dann geht das auch schon. Aber sich auf glykämischer Index und Co zu verlassen bringts auch nciht wirklich

von: Bubsi24, am: 17.08.2009, 22:06h

zählen neinneinenein

von: ATforever, am: 11.08.2009, 20:23h

Also wenn es dafür noch keinen wissenschaftlichen Beleg gibt spar ich mir dieses verwirrende Zählen, da verrechnet man sich ja doch nur und es bringt nichts! Die Zeit die ich dafür brauche, verbring ich doch sinnvoller beim Sporttraining^^

von: Katzenliebe80, am: 9.04.2009, 16:25h

Ohje, das ist mir alles zu kompliziert! einfach weniger süßigkeiten essen ;)

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