Vitamin C hilft gegen freie Radikale
Es gibt viele Schadstoffe und Krankheitserreger, die sich unbemerkt in unseren Körper schleichen. Zu ihnen gehören auch die freien Radikale. Um sich weniger angreifbar zu machen, sollte man daher besonders bei der Ernährung auf gesunde und ausgewogene Kost achten.
Was sind freie Radikale?
In chemischen Prozessen und biologischen Abläufen bestehen die Körperzellen aus Atomen und Molekülen, die paarweise angeordnet sind. Sie helfen den Körper vor Schadstoffen und Krankheitserregern zu schützen. Im Gegensatz zu den gepaarten Atomen, handelt es sich bei den so genannten „freien Radikalen“ oder Oxidanzien, um aggressive Molekülreste oder einzelne Atomen. Diese freien Radikale sind Zwischenprodukte von chemischen Prozessen im Körper oder der Natur, die die gesunden Zellen im Menschen angreifen und schädigen. Durch die Verbindung mit Sauerstoff gelangen die freien Radikale besonders einfach und schnell an neue Zellkörper. Da die freien Radikale mit Vorliebe für den Körper wichtige Enzyme, Proteine und sogar Teile der Genstruktur zerstören, wird eine Kettenreaktion im Körper in Gang gesetzt. Durch den Verlust, die die freien Radikale bei Proteinen oder Enzymen verursachen, versuche diese auf Kosten anderer Zellen ihre Defizite wieder auszugleichen.
Obst und Gemüse helfen freie Radikale zu bekämpfen
Was können freie Radikale im Körper anrichten?
Täglich wird jede Zelle des Menschen von fast 10.000 freien Radikalen angegriffen. Die Anzahl der freien Radikale, denen der Mensch täglich ausgesetzt ist, scheint daher ziemlich groß, gehört aber unter anderem zum ganz normalen Alterungsprozess des Körpers. Denn neben Smok, Nikotin, Alkohol, Medikamente und UV-Strahlung, sorgt auch der natürliche Alterungsprozess des menschlichen Körpers für die Bildung freier Radikale. Mit dem Alter und den Veränderungen der DNS in den Körperzellen lässt auch die Fähigkeit des Körpers nach, neue und gesunde Zellen zu produzieren und somit die freien Radikale zu verdrängen. Die Folge können unter anderem Alzheimer, Rheuma, Diabetes, Krebs oder vorzeitiges Altern sein. Menschen mit Diabetes oder rheumatischen Beschwerden sollten daher besonders auf ihre Ernährung achten. Ihr Körper verbraucht durch die Krankheit viele gesunde Zellen, die in einem gesunden Körper die freien Radikale abwehren würden.
Was kann man gegen die freien Radikale tun?
Zu den Gegnern der freien Radikale zählen die so genannten Antioxidantien, wie sie in vielen Vitaminen enthalten sind. Um sich den freien Radikalen daher nicht schutzlos auszuliefern, kann man versuchen sie mit den entsprechenden Nährstoffen und Lebensmitteln einzudämmen. Unter anderem gehören Heidelbeeren, Orangen, Brokkoli, Pflaumen und Rosenkohl zu den absoluten Spitzenreitern der Antioxidantien. Ihr hoher Vitamin-Gehalt sorgt für eine Antioxidationswirkung im Körper und bekämpft die schädlichen Einwirkungen der freien Radikale. Auch der von vielen Menschen geliebte Kaffee schützt schon nach vier Tassen vor den schädigenden Stoffen.
Um den natürlichen Alterungsprozess des menschlichen Körpers nicht zusätzlich anzutreiben, sollte man daher bei seiner Ernährung auf eine möglichst ausgewogene und Vitaminreiche Kost zurückgreifen. Da die wichtigen Antioxidantien in vielen Inhaltstoffen und Lebensmittel enthalten sind, kann man seine Ernährung gut auf die Bekämpfung der freien Radikale abstimmen, ohne sich nur auf wenige Produkte und Waren beschränken zu müssen.





Freie Radikale: Was man über sie wissen sollte: KOMMENTARE