Essen ist während des Fastens tabu.
Fasten ja – aber wie hält man durch?
Sich zum Fasten entschließen ist die eine Sache. Eine Fastenkur durchzuhalten ist die andere. Wichtig ist, dass man sich aus voller Überzeugung dazu entscheidet und nicht nur „nebenbei“ ein paar Kilo abnehmen möchte. Denn Fasten bedeutet auch immer, sich auf sich selbst zu besinnen und seinen Körper neu zu erfahren. Und es erfordert eine gute Portion Willensstärke. Deshalb ist es ganz entscheidend, mit welcher Erwartung man in die Fastenkur geht – wer genau weiß, was er erreichen möchte, wird es leichter haben, sich zum Durchhalten zu motivieren. Vielleicht möchte man die Fastenzeit damit verbinden, sich mehr Zeit für sich zu nehmen, sich zu entspannen und zu besinnen. Es lohnt sich, wenn man sich dieses Ziel immer wieder vor Augen hält. Insbesondere, wenn man mal ein kleines Tief erlebt. Doch auch, wenn es am Willen nicht hapert, gibt es viele kleine Dinge, die einem das Durchhalten erschweren können. Wir zeigen Dir, wie Du damit umgehen kannst!
Mein Magen knurrt!
Ganz klar: der Hunger ist zunächst einmal ein ständiger Begleiter während des Fastens. Wir spüren ihn nicht immer, nach ein paar Tagen verschwindet er oft sogar für längere Zeit. Doch ganz loswerden können wir ihn nie. Und der Hunger macht es einem nicht gerade leicht, auf Essen zu verzichten. Jetzt ist es hilfreich, viel zu trinken. Immer wenn der Hunger kommt, kannst Du zwei oder drei Tassen Kräutertee trinken. Wenn Dir nach etwas Salzigem ist, tut auch eine Gemüsebrühe gut. Viel Flüssigkeit füllt den Magen und verdrängt das Hungergefühl beim Fasten.
Probleme beim Fasten: Meine Gedanken kreisen ständig ums Essen!
Kein Wunder, dass man sich gerade jetzt die leckersten Dinge ausmalt. Der Appetit kann es einem oft noch schwerer machen als der Hunger. Hier hilft am besten, wenn Du an die frische Luft gehst oder einen kleinen Schaufensterbummel machst. Ablenkung ist die beste Strategie, um nicht ständig ans Essen denken zu müssen und das Fasten durchzustehen.
Wenn alle Stricke reißen, kannst Du auf einen zuckerfreien Kaugummi zurückgreifen. Auf keinen Fall aber solltest Du jetzt etwas essen, auch nicht „nur eine Kleinigkeit.“ Denn die wird es Dir noch schwerer machen – sobald der Magen wieder etwas zu tun bekommt, wird er Nachschub verlangen und Du bekommst noch mehr Hunger. Mach Dir klar, dass es deutlich leichter ist, nichts zu essen als wenig zu essen.





Fasten - wie halte ich bloß durch?: KOMMENTARE