Gesundes Obst ist bei Low-Carb Diäten wegen des Fruchtzuckergehalts tabu, Gemüse hingegen erlaubt.
Low-Carb-Prinzipien
Wie der Name Low Carb (wenig Kohlenhydrate) schon sagt, ist das Hauptziel bei diesen Diäten, den Anteil von Kohlenhydraten in der Nahrung zu reduzieren. Wie stark diese Reduzierung ausfällt, hängt immer von der jeweiligen Diät ab. Durchgesetzt hat sich aber mittlerweile in vielen Fällen ein Drei-Phasen-System, mit dem man schnell abnehmen kann.
Das Drei-Phasen-System
Während die Kohlenhydrate in der ersten Phase nahezu ganz weggelassen werden, kommen sie in der zweiten wieder langsam hinzu, um in der dritten Phase dauerhaft aber trotzdem reduziert in den Ernährungsplan integriert zu werden. Fett und Proteine kommen so vermehrt im Speiseplan vor – die Ernährung besteht hauptsächlich aus Milchprodukten, Fisch, Fleisch, Salat und Obst. Gar nicht oder nur in Maßen hingegen dürfen Kartoffeln, Zucker, Vollkorn- und Weißmehlprodukte konsumiert werden. Die klassische Low-Carb-Diät warnt aber auch vor zu vielen Proteinen in der Nahrung. Bei einem Anteil von mehr als 30 Prozent können sie in Fett umgewandelt werden und verhindern so den Diäterfolg.
Der Glykämische Index
Die meisten Low-Carb-Diäten arbeiten zudem mit dem Glykämischen Index (GI) und der Glykämischen Last (GL). Lebensmittel mit hohem GI sollen vermieden werden, da sie einen rapiden Anstieg und Abfall des Blutzuckerspiegels bewirken und daher nur kurz sättigen. Die Glykämische Last berücksichtigt nicht nur den GI sondern auch den Kohlenhydratanteil der Lebensmittel – sie wird mittlerweile ausschlaggebend betrachtet.
Während Low-Carb-Verfechter die schnellen Erfolge hervorheben und oftmals mit dem Argument arbeiten, der primitive Mensch habe auch nur von Fleisch und Früchten gelebt, sehen Ernährungswissenschaftler die Reduzierung von Kohlenhydraten kritisch. Lest dazu mehr in unserem Artikel zu den bekanntesten Low Carb-Diäten!





Die heiligen Low-Carb Prinzipien: KOMMENTARE