Fasten bedeutet für den Körper neue Energie
Abnehmen durch Fasten?
Eines steht fest: durch Fasten purzeln die Pfunde in Rekordzeit. Allerdings ist Fasten allein leider kein Wundermittel, um dauerhaft abzunehmen. Denn durch die stark eingeschränkte Kalorienzufuhr wird der Körper gezwungen, auf seine Reserven zurückzugreifen. Allerdings wird er sich dabei zunächst in erster Linie an seinen Kohlenhydratspeichern vergreifen. Da Kohlenhydrate viel Wasser binden, verliert man in den ersten Fastentagen hauptsächlich Wasser. Die Waage zeigt also schnell einige Kilos weniger an, leider bestehen die verlorenen Pfunde aber kaum aus Fett. Für den Körper verursachen mehrere Tage ohne feste Nahrung vor allem Stress und er versucht, seine Fettreserven für schlechtere Zeiten zu bewahren.
Unser Hüftgold schmilzt daher erst nach einer längeren Fastenphase. Allerdings – und das ist das eigentliche Problem – schwindet dann nicht nur Fett, sondern auch Muskelmasse. Und das wiederum begünstigt den Jo-Jo-Effekt, sobald wir wieder normal essen. Denn weniger Muskeln verbrauchen weniger Energie und das bedeutet, wir nehmen leichter zu. In den meisten Fällen pendelt sich der Zeiger der Waage schnell wieder beim Ausgangsgewicht ein oder wir nehmen sogar noch ein, zwei Kilo zu.
Fasten: Startschuss für eine gesunde Ernährung
Doch auch wenn sich das Gewicht mit einer einmaligen Fastenkur nicht dauerhaft reduzieren lässt, kann sie dennoch den idealen Einstieg in eine bewusstere Lebensweise und vor allem eine gesunde Ernährung bieten. Viele Fastende berichten von neuer Energie und Power, die Dinge in die Hand zu nehmen – die perfekte Gelegenheit also, sein Leben von Grund auf umzukrempeln und Schluss mit schlechten Gewohnheiten zu machen!
Und es gibt noch eine gute Nachricht: mit den richtigen Tricks lässt sich auch der Jo-Jo-Effekt nach dem Fasten vermeiden.





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