Was Diäten angeht, hab ich schon etliches ausprobiert, FdH, Brigitte Diät, Weight Watchers und und und. Abgenommen habe ich damit auch immer (allerdings nur, solange ich mich an die Diäten hielt und nicht ab und zu in alte Verhaltensmuster abgedriftet bin), aber ich hatte irgendwann einfach genug davon, ständig Portionen abzuwiegen und die Kalorientabelle zu benutzen. Wer hat schon Lust, immer mit Waage und Kalorientabellen rumzuhantieren? Irgendwie fehlte mir da der Spaß am Essen. Ich wollte etwas Neues ausprobieren und habe es schließlich mit Trennkost versucht. Eigentlich habe ich auch sehr gute Erfahrungen damit gemacht, denn ich habe in zwei Monaten ungefähr 6 Kilo abgenommen. Allerdings fiel es mir irgendwann schwer, mich streng an die Trennung von Kohlenhydraten und Eiweißen zu halten. Mittlerweile bin ich deshalb wieder etwas von der Trennkost abgekommen. Ich versuche aber, mich zumindest im Großen und Ganzen noch an die Trennkost zu halten und ein bisschen drauf zu achten, was ich in welcher Kombination esse. Und so komme ich eigentlich ganz gut zurecht. Aber jetzt erzähle ich Euch erstmal, wie Trennkost genau funktioniert.
Eigentlich ist Trennkost ganz einfach. Man muss nur erst einmal wissen, welche Lebensmittel in welche Kategorie gehören, aber das weiß man schnell auswendig. Ist auch eigentlich nicht allzu schwer: Getreideprodukte gehören immer zur Gruppe der Kohlenhydrate, genauso Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Trockenobst und natürliche Süßstoffe. Zu den Eiweißen gehören Fisch, Fleisch, Eier und Milchprodukte. Und das Gute ist, Gemüse, Obst, Nüsse und tierisches Fett (also auch Butter und Sahne zum Beispiel, juhu!) sind neutral, die darf man also zu allem essen!
Was ich am besten an der Diät fand, war, dass ich alles essen konnte und nicht auf Mengen oder Kalorien achten musste. Ich musste einfach nur Kohlehydrate von Eiweißen trennen, also zu einer Mahlzeit nur aus einer Gruppe essen. Eigentlich ganz einfach.
Nur wie gesagt, irgendwie war es mit der Trennkost wie mit allen anderen Diäten. Das lästige Kalorienzählen fiel zwar weg und ich konnte soviel essen, wie ich wollte. Aber auf Dauer wurde mir das Trennen halt auch wieder zu lästig. Ich halte mich zwar noch so pi mal Daumen dran, aber die richtige Trennkost ist mir zu strikt! Dabei sollte Trennkost ja eigentlich keine richtige Diät, sondern eher eine grundsätzliche Ernährungsform sein, sagen jedenfalls die „Trennkostgurus“. Ich kann mir auch vorstellen, dass man sich damit wirklich auf Dauer gut fühlt, zumindest wenn man kein Problem damit hat, auf Cornflakes mit Milch zum Frühstück oder Pizza
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