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Der achte Fastentag: Der Countdown läuft...

von Fastenbienchen am 14.04.2009

Die Waage zeigt noch immer keine Veränderung. Das heißt auch, die 70er Grenze, also 79,9 kg kann ich mir von der Backe kratzen. Na gut, aber die Hosen schlackern. Das reicht!

Auch wenn ich mich sehr wohl fühle in meiner Fastenzeit, muss ich leider zugeben, dass ich mich wahnsinnig darauf freue, bald wieder etwas essen zu dürfen. Ich esse einfach unglaublich gerne und leider meist auch etwas zu viel. Aus diesem Grund werde ich mir in den letzten drei Fastentagen genau überlegen, was und wie ich nun mein zukünftiges Essverhalten ändern möchte. Ich kann nicht komplett auf Zucker- und Weißmehlprodukte verzichten. Dafür liebe ich sie einfach viel zu sehr. Also brauche ich einen Plan. An dem werde ich die nächsten drei Tage feilen und Euch daran teilhaben lassen. Vielleicht hilft er Euch ja später auch! Wer weiß.

Ich will nur noch zum Frühstück Kohlenhydrate essen. Damit stärke ich mich dann für den gesamten Tag und bin gewappnet für die Arbeit. Damit es mir nicht zu langweilig wird, variiere ich zwischen gesundem Müsli, also nicht diesen gezuckerten Fertigprodukten und gesunden belegten Broten. Dazu möchte ich jeden Tag etwas Obst kombinieren. Meine sonst tägliche Latte Macchiato Ration reduziere ich auf EINEN Milchkaffee am morgen, mit weniger Zucker.

Zu Mittag werde ich mir immer einen Salat mit unterschiedlichem Eiweißschwerpunkt zubereiten. Mal Putenbrust, mal Feta Käse, mal Käse-Schinken-Würfel oder Hüttenkäse. Das klingt auf jeden Fall nach Abwechslung! Ein trockenes Brötchen oder ähnliches ist dann natürlich tabu! Aber auch sowas ist eigentlich nur Gewohnheit – man braucht kein Brot oder Brötchen, um satt zu werden.

Am Abend möchte ich dann eigentlich nur noch etwas Rohkost, naturbelassenen Fisch oder Fleisch essen. Auf jeden Fall sollten es deutlich kleinere Portionen sein, als die, die ich sonst so abends gegessen habe. Was mir nämlich am Fasten besonders gut gefällt, ist das Gefühl, mit einem leeren Magen ins Bett zu gehen! Der Schlaf ist soviel besser, wenn der Körper nicht mehr mit dem Abbau von Essen beschäftigt ist – das ist unfassbar. So zweimal die Woche möchte ich das Abendessen auch mal ausfallen lassen. Mal sehen, ob ich das schaffe :-)

Also der Plan steht. Ich hoffe, es scheitert nicht an der Umsetzung… Mal sehen!

Ich gehe abends nach meiner Sportpause wieder zum Sport und merke, dass mein Körper deutlich von seinen Reserven zehrt. 10 Tage sind wirklich grenzwertig, wenn man keine Brühen oder Säfte trinkt. Ich bespreche meinen „Ernährungsplan“ mit den Fitnesstrainern in meinem Fitnessstudio und hole mir das OK, dass das ein guter Plan ist. Sie geben mir noch den Rat, erst mit kleinen Mengen zu starten und diese dann langsam zu erhöhen, um eine Zunahme zu verhindern. Auch das werde ich beherzigen.

Mit ruhigem Gewissen, endlich einen Plan zu haben, gehe ich schlafen.

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