Obst hat eine geringe Kaloriendichte.
Die neue Trend-Diät aus den USA, Volumetrics, verfolgt einen neuen Ansatz: Nicht Kalorienzählen und Hungern stehen im Mittelpunkt, sondern die Kaloriendichte bzw. Energiedichte der Nahrungsmittel. Es darf also nach Herzenslust geschlemmt werden – aber nur Lebensmittel, die eine geringe Kaloriendichte haben.
So funktioniert Volumetrics
Die US-Wissenschaftlerin Barbara Rolls hat bei ihren Forschungen herausgefunden, dass die Menge des Essens für die Sättigung von erheblicher Bedeutung ist. Gleichzeitig behauptet sie, dass der Kaloriengehalt der Speisen unerheblich ist. Wer vorwiegend Lebensmittel mit einer geringen Kaloriendichte zu sich nimmt, kann demzufolge die Gesamtzahl der aufgenommenen Kalorien verringern – und das Ganze ohne Hunger.
Da Wasser bekanntermaßen keine Kalorien enthält, sind Lebensmittel mit einer geringen Kaloriendichte vor allem diejenigen, die einen hohen Wasseranteil haben. So hat beispielsweise ein Gramm Kartoffeln 0,9 Kalorien, ein Gramm Schokolade hingegen stolze 5,2. Hat ein Lebensmittel eine geringe Kaloriendichte, kann man soviel davon essen bis man satt ist.
Wasser füllt den Magen nicht
Die These, dass lediglich die Fülle des Magens ausschlaggebend für das Sättigungsgefühl ist, wurde mittlerweile widerlegt. Es reicht nicht aus, den Magen nur mit Wasser zu füllen. Das Hungergefühl kehrt dann schneller wieder, als wenn man energiereiche Nahrung zu sich nimmt. Barbara Roll konnte in Experimenten jedoch belegen, dass dieselben Zutaten als Suppe sättigender wirken als in Form eines Auflaufs, was sie auf das unterschiedliche Volumen der Speisen zurückführt.
Doch auch wenn Wasser das Sättigungsgefühl nicht maßgeblich beeinflusst, so kann es doch etwas anderes: Studien haben bewiesen, dass ein halber Liter stilles Wasser auf nüchternem Magen den Energieverbrauch steigert. Das kann pro Tag 50 Kalorien weniger ausmachen! Wer jeden Tag zwei Liter Wasser zusätzlich trinkt, soll sogar in einem Jahr bis zu 2,4 Kilo verlieren können.





Volumetrics – nicht Kalorienzählen sondern Volumen beachten: KOMMENTARE