Eweißreiche Lebensmittel wie Fisch eignensich gut bei der LOGI-Methode
Die LOGI-Methode (Low Glycemic Index) basiert auf modernen Erkenntnissen der Diätforschung. Sie soll nicht bloß als Diät, sondern als langfristige Ernährungsumstellung angesehen werden. Ziel dabei ist es, den Insulin- und Blutzuckerspiegel niedrig zu halten. Deshalb setzt die LOGI-Methode auf eine kohlenhydratreduzierte Ernährung, da Kohlenhydrate in der Regel den Insulinspiegel in die Höhe schnellen lassen. Wichtig ist hierbei nicht nur der Glykämische Index
(GI) der Lebensmittel, sondern vor allem die Glykämische Last (GL).
Wie funktioniert die LOGI-Methode?
Als Orientierung dient eine Lebensmittelpyramide, die anzeigt, wovon viel und wovon wenig gegessen werden darf. Auf der No-Go-Liste stehen Weißmehlprodukte, mehlige Kartoffeln und natürlich Süßigkeiten. Auf diese Produkte sollte weitgehend verzichtet werden. Anders als bei der offiziellen Ernährungspyramide der Deutschen Gesellschaft für Ernährung stehen Vollkornprodukte auf der darauf folgenden Stufe: sie dürfen nur in Maßen genossen werden, da sie extrem kohlenhydratlastig sind. Für hinterhältige Heißhungerattacken ist der Körper nach solchen kohlenhydratreichen Speisen besonders sensibel. Die Basis bilden eiweißreiche Lebensmittel, wie z.B. Fisch und Geflügel, mageres Fleisch und Nüsse. In jede Mahlzeit sollte man deshalb eiweißreiche Zutaten einplanen.
Satt essen darf man sich an stärkearmen, möglichst zuckerfreien Lebensmitteln, die durch ihren hohen Ballaststoffgehalt und ihren niedrigen glykämischen Index lange satt machen. Stolze drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst stehen hierbei auf dem Speiseplan. Gute Öle, also z.B. Olivenöl und Rapsöl, sind ebenfalls wichtiger Bestandteil der LOGI-Methode. Die darin enthaltenen Omega-3 Fettsäuren sollen sich positiv auf den Cholesterinspiegel auswirken. Das Essen ist quasi eine Erweiterung der Steinzeiternährung: alles, was damals schon verfügbar war, ob gejagt oder gepflückt -, darf man getrost zu sich nehmen.





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