Blumen Diät: exotische Abnehmhilfe oder Blödsinn?
Blumen sind nicht nur in der Vase schön - wir können sie auch verzehren. Es gibt verschiedene Arten von essbaren Blumen und Blüten. Da liegt die Idee einer Blumen Diät nahe - aber funktioniert diese exotische Diät wirklich?
Blumen Diät: Hibiskus, Holunder, Löwenzahn und Co. Essbare Blüten gibt es schon seit langem. Während sie meistens als Dekoration benutzt werden, zeichnet sich in den USA schon ein neuer Trend ab: Die Blumen Diät oder auch Blüten Diät genannt. Aber reichen Blumen und Blüten aus, um sich zu ernähren und dabei gesund abzunehmen?
Hornveilchen und Huflattich werden gerne mit Gemüse zubereitet. Kamille ist schon fast ein alter Hut im Bereich essbare Blüten: In Tee und Käse wird Kamille oft verwendet. Petunien, Primeln oder Ringelblumen sehen nicht nur hübsch aus, sondern können in Omelettes, als Salate oder in Reisgerichten verwertet werden.
Essbare Blüten sind aber als Diät, wie sie in den USA zurzeit viel Zuspruch findet, weniger geeignet. Wer nur Blüten isst, läuft Gefahr, sich zu einseitig zu ernähren. In Salaten zum Beispiel werden zwar wichtige Energielieferanten mit den Blüten zu sich genommen, aber auf Dauer tut die einseitige Ernährung dem Körper nicht gut. Ihm fehlen Eisen und einige Vitamine, die mit den Blüten nicht aufgenommen werden können. Zudem besteht die Gefahr von Verdauungsproblemen.
Die Blumen Diät ist ein netter Gag, aber sehr gefährlich, wenn man zu rabiat handelt. Deshalb sollten essbare Blüten das bleiben, was sie sind: Ein essbares Dekoelement auf vollwertiger Nahrung.





Blumen Diät: Machen Blumen satt?: KOMMENTARE