Gewürze spielen bei der Ayurveda-Diät eine große Rolle
Die Nachteile der Ayurveda-Diät
Leider musste die Ayurveda-Diät durch moderne Wissenschaften einen Teil ihrer Glaubwürdigkeit einbüßen: Einige Behauptungen der Lehre sind erwiesenermaßen falsch, wie z. B. Ghee (Butterfett) enthalte kein Cholesterin, der Körper könne Rohkost nicht verwerten oder Obst würde über Nacht im Verdauungstrakt gären. Die Anweisung, pure geklärte Butter zum Frühstück zu sich zu nehmen, kann oft gerade von Europäern nicht nachvollzogen werden. Außerdem ist die Gewichtsreduzierende Wirkung der Ayurveda-Diät nicht belegt. Ein grandioser Abnehmerfolg ist also nicht zu erwarten. Die Diät eignet sich viel mehr zum Einstieg in eine neue Lebensphilosophie, die sich auch auf die Ernährungsgewohnheiten auswirkt.
Was ist das Besondere an der Ayurveda-Diät?
Im Gegensatz zu anderen Diäten, bei denen oft ein strenger Ernährungsplan vorgegeben ist, passt sich die Ayurveda-Diät auf individuelle Lebensweisen, den Stoffwechsel, die Lebensphase und auf die Jahreszeiten an. Jeder Mensch wird aufgrund seines Körperbaus und Temperaments einer der drei Lebensenergien zugeordnet: Kapha, Vata und Pita. Für jeden Typ gibt es besondere Empfehlungen zur Ernährung. Die Ayurveda-Diät verbietet keine Lebensmittel, aber sie sieht vor, alle Geschmacksrichtungen - sauer, süß, bitter, salzig, scharf und herb - einmal täglich zu sich zu nehmen. Generell gilt: Mahlzeiten werden mit innerer Hingabe und großer Bedachtsamkeit zubereitet und eingenommen, denn durch die Nahrungsaufnahme wird das Gleichgewicht von Körper, Geist und Seele wiederhergestellt.





Ayurveda: Im Einklang mit Körper und Geist: KOMMENTARE