Viel Wasser ist nicht an jedem Tag der Schrothkur erlaubt.
Was ist die Schrothkur?
Die Schrothkur hat nichts mit Schrot und Korn zu tun, vielmehr wurde sie nach Johann Schroth benannt, der dieses Naturheilverfahren bereits im 19. Jahrhundert entwickelte. Allerdings ist die von ihm erdachte Kur in ihrer ursprünglichen Form äußerst zweifelhaft, denn sie schreibt den regelmäßigen Wechsel von sogenannten „Trinktagen“ und „Trockentagen“ vor. An den Trockentagen sollte weniger als ein halber Liter Flüssigkeit getrunken werden, noch dazu kein Wasser, sondern Weißwein – heute weiß man, dass dies für den Körper sehr gefährlich werden kann. An den Trinktagen wird zwar mehr Flüssigkeit getrunken – jedoch auch hauptsächlich trockener Weißwein und weniger Wasser oder andere Getränke.
Ernährungsweise während der Schrothkur
Die Ernährung während der Schrothkur basiert auf einer Kombination aus Grieß-, Reis- und Haferbrei, gekochtem Gemüse und Obst und trockenen Brötchen. Die Ernährung sollte also salz- und fettfrei sein und wenig Eiweiß enthalten. Außerdem gehören feuchtwarme Wickel (meist frühmorgens) zur Schrothkur, die die Entschlackung unterstützen sollen. Die Wickel können jedoch nur von erfahrenen Fachkräften angelegt werden, weshalb die Schrothkur auch hauptsächlich in Kliniken durchgeführt wird. Die Kur ist für 21 Tage angelegt, in denen dreimal hintereinander ein festgelegter Wochenplan wiederholt wird. Die letzten drei Tage sind dabei der Wiedergewöhnung an eine normale Ernährung gewidmet.





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