Warum vegan?

pipilotavioleta
von: pipilotavioleta
am: 02.06.2012 19:39h
im Forum: Diät & Ernährung

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Hallo ihr lieben, gerade stand ich vor meinem Kühlschrank und habe mal überlegt, was alles aus tierischen Produkten besteht. Da kam dann schon einiges zusammen!

Auf Fleisch komplett verzichten könnte ich zwar nicht, jedoch esse ich auch allerhöchstens 1-2 mal in der Woche Fleisch.

Aber auf tierische Produkte verzichten? Kein Frühstücksei, keinen Milchkaffee?!

Wieso verzichtet man auf sowas? Versteht mich nicht falsch, ich will niemanden angreifen, aber mich interessieren die Beweggründe für so eine Ernährung.

Klar, Gründe werden bestimmt die Massentierhaltungen usw sein. Aber meine Familie zB kauft nur beim Bauer am Rande unserer Stadt ein. Milch, Wurst, Fleisch, etc., alles vom Bauern und von Tieren, die nicht den ganzen Tag eingesperrt auf engstem Raum sind.
Also kann das doch nicht der Einzige Grund sein, weil Möglichkeiten gibt es immer, nur die Umsetzung ist meistens schwer.

Also erzählt mir, was euch dazu verleitet, komplett auf tierische Produkte zu verzichten! :)

Danke schon mal!

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Warum vegan? , vegan, tierische Produkte, warum, gründe

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149 Kommentare zu

Warum vegan?

DiealteDame
von: DiealteDame, am: 24.04.2013, 16:23

Ich mach im Jahr immer drei Monate vegan. Ich liebe Fleisch,Käse und Eier. Bei mir hab ich einfach festgestellt, dass ich in der Zeit wirklich bewusster esse und einkaufe. Ausserdem reinigt das den Körper. Man glaubt gar nicht wie sehr zu viel tierische Fette etc den Körper belasten!!!! Hilft auch gegen Müdigkeit, Lustlosigkeit, stärkt das Immunsystem und so weiter. Nett ist es auch das man nach kurzer Zeit feststellt, dass Haare,Nägel und Haut besser werden.

miezkat
von: miezkat, am: 23.04.2013, 20:33

Also ich habe mich auch schon mit dem Thema auseinander gesetzt. Und es ist nachweislich besser für Mensch und Natur, wenn auf Massentierhaltung verzichtet werden würde. Hier geht es nicht nur um das Töten und die Ausnutzung der Tiere, sondern auch um die Verschmutzung der Umwelt. Es werden Unmengen an Wasser verbraucht. Die Tiere brauchen ja auch Futter, was wiederum zusätzliche Anbauflächen benötigt. Die Futterpflanzen sind allerdings sog. Monokulturen, dadurch wird die Artenvlelfalt beschränkt. Dre Dünger verschmutzt das Grundwasser und zerstört den Lebensraum von Insekten. Der Co2 Ausstoß ist immens, schlimmer als bei Autos und Co. und so weiter..

Statt immer gleich nach Extremen zu suchen und sich vegan zu ernähren würde es allerdings auch schon ausreichen, wenn die sich die gesamte Weltbevölkerung an nur einem Tag in der Woche fleischlos ernähren würde. Damit wäre schon sehr viel für Mensch, Tier und Natur getan.

Merlin08
von: Merlin08, am: 19.04.2013, 22:11

Milch: Wann gibt die Kuh Milch? Ja, dann wenn Sie ihr kleines Kälbchen auf die Welt gebracht hat. Das Kälbchen wird ihr aber nach nur 1-2 Tagen entrissen und mit Schoppen aufgezogen und die Milch welche für das Kälbchen bestimmt war wird für die Menschen gebraucht, von denen die meisten sowieso eine sogenannte Laktoseintoleranz haben.
Passend zum Thema Milch: www.tier-im-fokus.ch/milch.

Fleisch: Aufzucht, Massentierhaltung, unnatürliche Haltung ( Kühe welche Soja und anderes Kraftfutter erhalten damit Sie möglichst günstig und schnell zunehmen??), Kälber welche möglichst Eisen-freies Futter erhalten damit das Fleisch nicht rot wird.

das alles ist NICHT normal in meinen Augen. Jedes Tier hat Gefühle und das Recht ARTGERECHT leben zu dürfen.

Milch kann man wunderbar durch Reis-, Mandel-, Sojamilch ersetzen. Streichkäse gibt es mittlerweile fermentierter Tofu.
Eine Wurst kannst du mittlerweile auch als Tofu-Wurst kaufen. Im Bio-Laden in der Schweiz gibt es richtig tolle Auswahl.

Mich stört die Respektlosigkeit die gegenüber den "Nutztieren" herrscht. Es sind Lebewesen die so dankbar sind wenn man gut zu Ihnen schaut und Sie leben lässt wie es für sie artgerecht ist.

Schmuckstueck
von: Schmuckstueck, am: 16.04.2013, 17:06

Ich lebe auch zum Großteil vegan, bzw kaufe selber keine tierischen Produkte. Warum das Ganze? Guck dir "Earthlings" an und gehe auf die Webseite der Peta!
Der Mensch at den klaren Vorteil gegenüber dem Tier, dass er sich frei entscheiden kann. Er kann darüber sntscheiden, was er tut und was er lässt - Was er isst und was er nicht isst. Deswegen find ic diese Argumente von manchen Menschen auch so schwach: "Der Mensch ist von der Natur so ausgelegt, Fleisch zu essen!" Das mag sein, aberwir bekommen es ja wohl hin darauf zu verzichtnen, wenn wir dann mit dem guten Gewissen leben könenn, keinen Mord zu begehen.
Vegan leben, ist moralisch gesehen noch sehr viel wertvoller, wie ich finde, da man damit der gesamten Massentierintustrie den Rücken zuwendet. Ich finde dieses Geschäft mit den Tieren widerlich!
Und ganz nebenbei ist es öölogisch gesehen, viel nachhaltiger, vegan zu leben! Man muss sich nur einmla vor Augn führen, wieviel CO2 dabei in die Luft gegeben wird, wenn nur ein einziger Futtertransporter zum Bauernhof fährt, dann einer der die Milch zum Geschäft bringt und so weiter und so fort.
Generell verurteile ich niemanden, der es nicht schafft, vegan zu leben! Aber ich denke, dass sich die Menschen mehr Gedanken um ihr Essen machen müssen.

vera03
von: vera03, am: 25.03.2013, 01:38

also mir ist es grundsätzlich egal wie sich wer ernährt, ich esse fleisch in gerne aber recht selten 1-2 mal in der woche, dabei vermeide ich schweinefleisch und alle anderen produkte aus massentierhaltung sowohl aus ethischen als auch gesundheitlichen gründen.
allerdings finde ich die argumentation mancher hier schon sehr zweifelhaft:

@ClaryM: menschenaffen sind keine pflanzenfresser sondern wie der mensch auch allesfresser, schimpansen jagen in gruppen z.b. andere affen und fressen diese und auch andere tierische eiweissquellen werden pflanzen bevorzugt, auch enzyme im menschlichen körper weisen deutlich auf ein leben als allesfresser hin......

aber egal, ich finde es gut wenn jemand sagt er isst aus ethischen gründen kein fleisch mehr oder keine tierischen erzeugnisse... aber bitte ohne den missionarischen wahn jeden von ihrem lebensstil überzeugen zu wollen...
auch mit dem krebs durch fleisch kann man so nicht stehen lassen aus meinem umfeld hat jemand krebs, hier soll möglichst mageres fleisch gegessen werden, natürlich auch nur in geringen mengen, aber zum beispiel wenig kohlenhydrate und möglichst KEINEN zucker

eine freundin von mit hat eine rheumaart die durch den konsum von manchen tierischen produkten schübe ausbildet, daher ernährt sie sich auch vegetarisch

viel schlimmer finde ich die kranke idee, z.b. katzen die reine fleischfresser sind vegan zu ernähren

ClaryM
von: ClaryM, am: 21.03.2013, 19:57

für alle, die dieses Thema interessiert, kann ich nur das Buch: "Peace Food" empfehlen!

Handelt von Gründen für vegetarische oder auch vegane Ernährung.

Es gibt inzwischen viele Studien, dass der Konsum von tierischen Produkten mit Krebs und anderen Krankheiten in Verbindung steht.
Außerdem sei es wohl evolutionbedingt gar nicht vorgesehen, dass Menschen Fleisch essen. Das Gebiss (die Reiszähne) und das Stoffwechselsystem von Fleischfressern in der Tierwelt besitzen wir nicht. Dafür hat es Ähnlichkeit mit dem der Pflanzenfresser sowie zB den Menschenaffen...

das waren nur einige Interessante Sachen die ich in dem Buch gelesen habe.

Ich persönlich esse kein Fleisch, weil ich mich dadurch besser fühle. Ich habe bessere Haut bekommen und achte seit dem generell mehr auf meine Ernährung & wo die produkte herkommen, die ich kaufe.

celina111
von: celina111, am: 01.02.2013, 10:19

Ich lebe vegan und fühle mich dadurch einfach besser. Meine Beweggründe waren sehr vielfältig. Ich finde, dass ein Lebewesen, das Schmerz, Leid und Angst empfinden kann nicht gequält werden darf. Und auch wenn man nur noch beim Bauer oder Bio-Produkte kauft macht das Leid des Tieres nicht geringer. Bio ist auch Massentierhaltung mit ein paar cm² mehr. Und beim Schlachten hat das Tier auch Angst und empfindet Schmerz. Und auch das morgendliche "Frühstücksei" und die "Kaffeemilch" erfordert viel Schmerz und Opfer. Milchkühe werden früh von ihrem Kälbchen getrennt, was psychosoziale Schäden mit sich bringt. Davon abgesehen stehen gesundheitliche Gründe im Vordergrund. Viele Krankheiten können durch vegane Ernährung verhindert werden. Und zu den weitläufigen Meinungen ,dass wir schon immer Tiere gegessen haben stimmt nicht. Am Anfang haben wir uns nur von Pflanzen ernährt, was schon unsere rudimentäre oder zurückgebildeten Organe uns sagen. So war der Blinddarm früher ein funktionierender Darm und Pflanzen zu verdauen. Wir haben gar kein Gebiss dafür um Fleisch zu essen. Unsere Magensäure ist viel zu schwach und unser Darmtrakt viel zu kurz um Fleisch richtig zu verdauen. Wir sind die einzige Art, die ihr Fleisch erhitzen muss damit es überhaupt Fleisch essen kann und das Jagen mussten wir uns über Jahrhunderte durch Abgucken aneignen.
Das Thema zur Mangelernährung kann auch abgehakt werden, da man durch eine vielfältige und abwechslungsreiche vegane Ernährung keine bekommt. Es ist ein Vorurteil, dass Veganer generell Gefahr laufen Mangelerscheinungen zu zeigen. Fleisch enthält keine wichtigen Stoffe, die nicht durch pflanzliche Ernährung auch gedeckt werden könnten. ´
Und auch wenn jetzt Kommentare dagegen kommen, alle Sachen, die ich aufgeführt habe sind wissenschaftlich belegbar!

Clementinchen2
von: Clementinchen2, am: 01.02.2013, 09:13

Eine Bekannte hat ihre komplette Hochzeit vegan ausgerichtet... Ihr Opa kam auf Grund dessen nicht, er wollte sich diese Form der Ernährung nicht aufzwingen lassen...
Ich bin ein absoluter Tierliebhaber, aber leider auch ein totaler Fleischliebhaber. Auch wenn ich weiß, dass es vegetarisch eigentlich besser für die Tiere wäre, schmeckt es mir einfach zu gut. Vegan kann ich absolut nicht nachvollziehen. Man kann seine Eier und Milch ja beim Bauern holen, mach ich auch. Da müssen die Tiere meiner Meinung nach nicht leiden. Wenn alle Vegan wären, wozu bräuchte man dann die Tiere noch? Es ist nunmal so, dass es Jahrtausende so war, dass Tiere gegessen werden. fressen und gefressen werden... That´s life!

Necris
von: Necris, am: 26.01.2013, 10:14

"Tierische Produkte schaden der Gesundheit."

Ich weiß nicht, ob ich das so vollkommen unterschreiben würde...Klar, sind da viele Stoffe drinnen, die schädlich sind aber in tierischen Produkten steckt auch viel, was der menschliche Körper braucht, um keinen Mangel aufzuweisen und was eine rein vegane Ernährung schwer decken kann.

Feli_88
von: Feli_88, am: 26.01.2013, 09:44

@ iwish: Versteh deine Aussage jetzt nicht ganz.. mit dem Verzehr tierischer Produkte trägt man doch viel dazu bei, dass die Menschen in Afrika verhungern... wäre also eher ein Argument für die vegane Lebensweise, nicht? ;)

iwish
von: iwish, am: 22.01.2013, 11:28

Sorry, aber in Afrika oder woanders, wo die Menschen am verhungern (!) sind, würde man wahrscheinlich über solche Diskussionen lachen - oder weinen, je nach dem. Im Grunde soll ja jeder tun und lassen, was er für richtig hält, aber vegan würde ich persönlich nicht leben wollen.

jasminpearl
von: jasminpearl, am: 22.01.2013, 11:07

fleisch kann ich schon seit langem nicht mehr essen! wie kann man etwas essen, dass früher mal ein GESICHT und GEFÜHLE hatte? es hatte SCHMERZEN und ANGST!!! Wie kann man sowas bitte essen?? jeder muss das für sich selber entscheiden, aber ich wüsste nicht wie ich SOWAS mit meinem gewissen vereinbaren könnte!

ich verzichte seit einiger zeit auch auf milchprodukte und habe für mich sojamilch und die anderen alpro produkte gefunden.

eier esse ich nur bei meinem freund, die haben selber um die 10 hennen als hobby und da gibt es dann halt ab und zu eier und das find ich dann auch ok die zu essen.. die hennen habens dort schön und können den ganzen tag in der wiese rumrennen :-)

Feli_88
von: Feli_88, am: 20.01.2013, 18:42

ach ja, was ich auch einen Grund zum Nachdenken finde, warum wir die Tiere in "Nutztiere" und "Haustiere" einteilen. Warum regen sich so viele Menschen über Hundequäler auf, während sie gerade Rindersteak essen? oder regen sich auf dass in China Katzen gegessen werden? Versteh ich nicht..

Feli_88
von: Feli_88, am: 20.01.2013, 18:14

hm ich hab mir jetzt nicht alle Beiträge angeschaut, die schon geschrieben wurden, also vielleicht wurden ähnliche Gründe schon geschrieben:

-> auch für Milch und Eier sterben Tiere (männliche Küken werden einfach vergast und sobald eine Kuh keine Milch mehr gibt wird sie auch geschlachtet ebenso wie die kälber, die sie gebären muss, um Milch zu geben), die Massentierhaltung kommt ja auch noch dazu. Mich erinnern Schlachthöfe sehr an KZs!

-> Menschen sterben. Man muss viel mehr Kalorien in tierische Produkte hineinstecken als man am ende raus bekommt. Wir können hier nicht genug Tierfutter anbauen, importieren das Futter für unsere Tiere aus armen Ländern, wo die Menschen selber nicht genug zu essen haben und (ver)hungern müssen. Es wird auch sehr viel mehr Wasser für tierische Lebensmittel verschwendet.

-> Tierische Produkte schaden der Umwelt. Der Methanausstoß durch die Kühe begünstigt den Treibhauseffekt enorm

-> Tierische Produkte schaden der Gesundheit. Arachidonsäure, Purine, Harnsäure Cholesterin, Transfettsäuren und gesättigte Fettsäuren begünstigen unsere Zivilisationskrankheiten sehr. Besonders bei der Menge an tierischen Produkten die heutzutage leider gegessen werden.
Pflanzliche Lebensmittel enthalten mehr Vitamine, Mineralstoffe, ungesättigte Fettsäuren und wesentlich weniger Schadstoffe (Von den Antibiotika, Hormonen und Medikamenten in tierischen LM ganz zu schweigen). Der Schadstoffgehalt der Muttermilch von fleischessenden Frauen ist so hoch, dass sie als Kuhmilch gar nicht verkauft werden dürfte. Bei Vegetariern siehts besser aus und bei Veganern natürlich am Besten.

Auf Vitamin B 12 muss auf jeden Fall geachtet werden.

Nachteil der veganen Ernährung ist meiner Meinung nach, dass man Auswärts oft kaum etwas zu essen bekommt und immer selbst was mitnehmen muss und überall nach den Inhaltsstoffen fragen muss. Wenn man mal sein Essen vergisst, muss man gucken, wo man was herkriegt, oder hungern. Man sollte auch selber kochen können, denn es gibt nicht so viele veganen Fertiggerichte.
Für mich ist die Praktikablität der Grund, warum ich nur zu hause vegan lebe und auswärts vegetarisch. Aber jeder muss für sich selbst entscheiden, was er für richtig hält.

CaCita
von: CaCita, am: 02.01.2013, 22:07

Vegan zu leben vertritt vor allem die Auffassung, Tiere und ihre Produkte nicht zu essen. Uns, nur weil wir in der Nahrungskette prinzipiell höher stehen, dazu berechtigen anderes Leben des Konsums willen zu zerstören. Lebewesen, die fühlen so wie wir. Die Massentierhaltung spielt hier auch, aber eher für Vegetarier eine Rolle meine ich. Aber überzeugt Vegetarier zu sein ist schwer. Ich sprech' aus Erfahrung ich war selbst fast 8 Jahre lang einer. Denn wenn du den Prinzipien eines Vegetariers folgen willst dann musst du auch auf Freilandeier bestehen. Und auf sämtliche gelatinehaltige Produkte - Gummibärchen, Torten, div. Nahrungsergänzungsmittel - verzichten. Auf Fisch natürlich sowieso, denn das ist nunmal auch ein Tier.

Vegan zu leben hat also hochethische komplexe Gründe. Ich kann dich verstehen pipilotavioleta, ich heiße es auch nicht unbedingt gut. Es braucht schon sehr viel Überzeugung, eine vegane Ernährung durchzuziehen, und sie birgt einige Risiken und auch Schwierigkeiten - z.B. wenn du sportlich sehr aktiv bist. Davon abgesehen wird prinzipiell empfohlen, dass sich eine gesunde Ernährung im Hinblick auf Fette Hälfte Hälfte durch tierische und pflanzliche Fette konzipiert. Es ist eine Diskussion, mit der man stets sehr behutsam umgehen muss und zu der es zu keiner eindeutigen Lösung kommen kann. Leben und leben lassen..

BarbieOnSpeed
von: BarbieOnSpeed, am: 28.08.2012, 14:01

"von: pipilotavioleta, am: 06.06.2012, 14:03

@Elke: Ja so ähnlich sehe ich das auch, wobei ich sagen muss, das bestimmte Großbetriebe die Tiere auf gut Deutsch gesagt wie scheiße behandeln, was nun echt nicht sein muss bzw nicht sein darf!"

na toll... dann würde man für milch, eier, butter, fleisch etc. das dreifache zahlen... angebot und nachfrage sage ich da nur... es gibt auch menschen, die sich das dann schlichtweg nicht leisten können. jetzt schon.

Kikifax
von: Kikifax, am: 28.08.2012, 13:46

In letzter Zeit gibt es ja viele Beiträge der veganen Ernährung im TV und bei allen Selbstversuchen der Reporter hat sich der Gesundheitszustand, auch der gemeine Cholisterinspiegel, verbessert.
Also vegan ist nicht nur eine Frage der Ethik, sondern auch der Gesundheit.

Auch der Haut tut das seeeehr gut. :)

Kikifax
von: Kikifax, am: 28.08.2012, 13:44

In letzter Zeit gibt es ja viele Beiträge der veganen Ernährung im TV und bei allen Selbstversuchen der Reporter hat sich der Gesundheitszustand, auch der gemeine Cholisterinspiegel, verbessert.
Also vegan ist nicht nur eine Frage der Ethik, sondern auch der Gesundheit.

Auch der Haut tut das seeeehr gut. ;)

Stephylein
von: Stephylein, am: 07.06.2012, 19:55

Hallo Feelia,

danke für den Tipp mit dem Ausprobieren. Ich will mich gar nicht irgendwie rausreden aber insbesondere weil es bei mir nicht um mich alleine geht, sondern ich Mann und Kind mit versorge und voll berufstätig bin, ist es echt schwer sowas richtig durchzusetzen. Wir leben auf dem Land und ich versuche schon, uns zumindest regional zu ernähren und das ist schon verdammt schwer. Zumal ich ja auch nicht die Zeit habe, die paar Bauernhöfe abzufahren, die selbst verkaufen.

Mein Mann verschließt sich generell nicht gegen Dinge. Er sagt auch, dass er lieber selten Fleisch ist, dafür aber weiß wo es herkommt. Aber zum Vegetarismus oder Veganismus würde ich ihn nie bewegt kriegen, zumal ich ja auch zugeben muss, dass ich selbst noch nicht davon überzeugt bin.
Ich habe auch schon das ein oder andere vegane Gericht zubereitet. Geht auch. Aber dann ist es bei mir eher experimentell.

Feelia
von: Feelia, am: 07.06.2012, 13:07

@micki:"Gibt es denn überhaupt zuverlässige (medizinische) Quellen, die belegen, dass vegane Ernährung so gesund ist?"
du meinst wohl wissenschaftliche quellen.und ja klar gibts die,bittesehr:
https://www.vebu.de/ada/174-positionspapier-ada-vegetarische-ernaehrung
(nicht vom vegetarisch irritieren lassen,es geht da um veganismus,also streng vegetarische ernährung)

btw:ich will keine kinder.aber würd ich welche wollen,würd ich die natürlich auch vegan ernähren und ihnen meine werte vermitteln,was sonst.
mir kommt ja auch jetzt schon nix unveganes mehr ins haus...egal,wers mitbringen will,der hat da halt pech gehabt 8is ja meine entscheidung,ebenso wie jemand anderes zb beschließt,dass in seiner wohnung nicht geraucht wird)

"Und grade B12 ist sehr wichtig. Und was ist mit Vitamin D, Calcium, Zink, Eisen, etc.?"
nur B12 muss supplementiert werden.
schau mal hier:
http://www.culinaria-vegan.de/index.php?option=com_content&view=article&id=72&Itemid=87
auf der rechten seite mehr zu den anderen nährstoffen.
und zum vitamin D:das bildet unser körper durch sonnenlicht selbst.

von: pipilotavioleta, am: 03.06.2012, 21:24

Aber die Milch einer veganerin enthält eben nciht die gleichen Nährstoffe wie die einer Frau, die tierische Produkte zu sich nimmt

sorry-blödsinn.wenn man sich richtig ernährt und alle notwendigen nährstoffe zu sich nimmt,bekommt das kind die auch bei ner veganen mutter.logisch ne...


von: Voisin, am: 06.06.2012, 21:27

Wobei...verzichten ist vielleicht das falsche Wort. Ich esse eigentlich leckerer als vorher :-D

stimme deinen kommentaren hier zu 100% zu,genauso isses...
und japp ich ess nun auch besser,gesünder und leckerer als zuvor:-)

@stephylein:
genau darum müssen wir alle weiter aufklären...

"Wenn jemand meint, keine Tierprodukte zu essen, um damit seinen persönlichen Beitrag zur "Weltrettung" zu leisten, dann finde ich das super auch wenn ich mir das für mich selbst (im Moment) nicht vorstellen kann."
weißt was,ich konnt mir letzten sommer noch nicht vorstellen,jemals (!) vegan zu leben...
und nun tu ichs seit fast nem halben jahr und es is super.mein tipp:einfach mal fürn paar wochen testen;-)rezepte und tipps gibts online ja mehr als genug!

Stephylein
von: Stephylein, am: 06.06.2012, 21:44

Das schlimme ist einfach, dass man von all dem nichts weiß wenn man sich nicht gezielt damit beschäftigt und das tun nunmal die wenigsten. Ich habe auch bis vor kurzem nichts über diese Dinge gewusst und befinde mich noch immer am Anfang. Es ist mir nie in den Sinn gekommen, zu hinterfragen woher mein Essen kommt und so geht es den meisten. Es ist nicht bei allen Ignoranz sondern Unwissenheit. Es ist einfach alles zu undurchsichtig und blumig verpackt, dass man hinter vielen Dingen nie was Böses vermuten würde. Der Gründer vom Otto-Versand hat zahlreiche Auszeichnungen fuer Wohltätigkeit bekommen und gleichzeitig versendet Otto ausschließlich ueber den Hermes-Versand, der dafuer bekannt ist, seine Auslieferer aufs übelste auszubeuten.

Man weiß gar nicht wo man anfangen soll, die Welt zu retten! Wenn jemand meint, keine Tierprodukte zu essen, um damit seinen persönlichen Beitrag zur "Weltrettung" zu leisten, dann finde ich das super auch wenn ich mir das für mich selbst (im Moment) nicht vorstellen kann.

cloudyleinchen
von: cloudyleinchen, am: 06.06.2012, 21:23

@Stephylein:
Mal zum Thema Obst und Gemüse aus konventionellem Anbau....du hast komplett Recht. Selbst wenn man vegan ist und nicht gerade Demeter kauft, unterstützt man indirekt Tierversuche! Denn auch Pflanzenschutzmittel werden, bevor sie in Verkehr gelangen, an Tieren getestet! Auch die kupferhaltigen PSM, die im Ökolandbau zugelassen sind. Das sollte man nicht vergessen.
Ok, genug vom Thema weg ^^

Stephylein
von: Stephylein, am: 06.06.2012, 21:12

@Elke_München

Deinen letzten Absatz finde ich schon etwas krass formuliert. "nach mir die Sintflut". Das kann es ja nun nicht sein. Wenn alle so denken würden, gäbe es keine Hilfsorganisationen in Afrika, keine Tierheime, Frauenhäuser usw.

Zitat:
"Und wenn wir uns für alles einsetzen würden, was ungerecht ist, wären wir in 100 Jahren noch nicht fertig und hätten dabei nicht mal an uns selbst gedacht. Amen."

Eben nicht. Wenn wir ALLE uns ein bisschen mehr für die Ungerechtigkeiten in der Welt einsetzen würden und nicht nur ein paar Einzelne, dann könnten wir eine ganze Menge ändern. Heißt ja nicht, dass Menschen, die für ihre Überzeugung einstehen, nicht an sich selbst denken.

Ich bin Fleischesser und habe lange nicht verstanden, warum manche Menschen kein Fleisch oder noch krasser, gar nichts tierisches essen. Man muss sich halt damit befassen, bevor man es verstehen kann und das kann ich inzwischen zumindest. Manchmal nerven einen auch Leute die "krampfhaft die Welt verbessern wollen" aber wenn man sich doch nur eine kleine Scheibe davon abschneiden würde...

Ich versuche, mit meinem Konsumverhalten keine Massenbetriebe (welcher Art auch immer) zu unterstützen, aber es ist wahrlich nicht einfach. Insbesondere, wenn man die ganze Woche vollzeit arbeitet und der Supermarkt nunmal auf dem Weg liegt und der nächste Bio Bauernhof in ca. 60 km Entfernung. Selbst wenn ich beim Bauern aus eigener Schlachtung einkaufe (wobei ich mich schon wesentlich wohler fühle, als bei abgepacktem Fleisch von ALDI), weiß ich noch immer nicht, ob der Bauer nicht auch Soja-Futter füttert, durch dessen Anbau in Südamerika die Leute (und natürlich auch Tiere) an den Pestiziden sterben und von der Regierung unterdrückt werden, wenn sie versuchen sich dagegen zu wehren. Und woher weiß ich, dass nicht auch durch meinen Konsum von Tofuprodukten die gleichen Menschen leiden müssen?

Nun gehe ich ins Restaurant und bestelle mir einen schönen bunten Salat. Woher weiß ich nun, dass dort nicht spanische Tomaten aus Massenanbau drin sind, für deren Produktion afrikanische Arbeiter ausgebeutet werden? Neulich wollte ich Kartoffeln kaufen und musste feststellen, dass der Laden (Discounter) nur ägyptische Kartoffeln hatte... warum? Ist es wirklich nötig, dass wir die Umwelt belasten um billige Kartoffeln aus Tausenden Kilometern Entfernung kaufen, während doch die Kartoffel in Deutschland 1a wächst und auch hier günstig genug in der Herstellung ist.

Ok... ich schweife immer mehr aus, mit Veganismus hat es nun nichts mehr zutun. Es ist in unserer Zeit einfach verdammt schwer, Moral und Menschlichkeit umzusetzen, wenn man versuchen will, Menschen- und Tierrechte zu schützen.

Klar, die Welt ist böse aber die Welt sind wir alle, nicht nur die anderen.

Goldschatz89
von: Goldschatz89, am: 06.06.2012, 14:40

Und zu dem wie man kinder ernährt hab ich ein paar nette beispiele, dass der großteil der kinder die von ihren eltern genötigt werden sich nur in einer bestimmten art und weise zu ernähren immer heimlich essen werden!
Eine freundin meiner tante zb. ist veganerin und ihre kinder durften auf keinen fall fleisch essen und was war dann? Dann gingen sie zu meiner tante und haben dort eins gegessen...Oder meine andere tante die ihrem kind nie schokolade gegeben hat? meine cousine ist jetzt übergewichtig weil sie heimlich sich lauter süßigkeiten in sich rein stopft...
Ich werde es bei meinen kindern genau so machen wie es meine eltern gemacht haben und zwar so dass das kind alles bekommt. Ich meine wenns meinem kind nicht schmeckt muss es das ja nicht essen. Ich finds ehrlich gesagt nicht in ordnung kindern seine ernährung aufzudrängen...

Goldschatz89
von: Goldschatz89, am: 06.06.2012, 14:33

Also ich selber könnte auch nicht vegan leben. Den ich liebe milch, eier ect. Ich selber beute auch keine tiere aus den ich weis wo die produkte herkommen die ich esse und für mich ist es schlichtweg einfach Natur...Wenn die evolution es vorgesehen hätte, dass wir alle veganer wären wirs auch so. Es ist jedem seine freie entscheidung was er isst und was nicht.
Ich finde es genau so schrecklich, dass arme menschen ausgebeutet werden und wir in europa denen die lebensmittel wegessen...bevor man sich über tiere gedanken macht sollte man sich mal gedanken machen wie viele menschen täglich ausgebeutet werden und an hungertod sterben müssen...
Ich mag tiere sehr gerne und ich bin auch keine die massentierhaltung unterstüzt weil ich es einfach nicht artgerecht finde und mir die tiere unendlich leid tun! Aber ich selber bin auch am bauernhof groß geworden und JA ich hab gesehen wie ein schwein oder mal ein Hahn stirbt und ich kann bezeugen, dass es total schnell gegangen ist und die tiere nicht leiden mussten.
Ich selber esse sehr wenig fleisch weil ich eben durch meine kindheit auf dem bauernhof sehr wohl weis was ich da auf dem tisch habe und ich finde man sollte sich auch bewusst sein, dass es sich hierbei um ein lebewesen handelt.
Ich kann damit leben fleisch, fisch, milch, eier ect. zu essen.
Und zu dem Thema Jäger: Der Vater von meinem freund war jäger und ein jäger ist nicht dazu da quer beet durch den wald zu schießen sondern in erster regel ist er dafür da, sich um den wald und seine bewohner zu kümmern! Seit froh, dass es jemanden gibt der kranke tiere erschießt, den nur so kann es verhindert werden, dass seuchen ect. unterbunten werden. Noch dazu kommt, dass sollten zb. die rehe einfach immer mehr werden unsere wälder darunter leiden werden, da rehe nunmal die jungen triebe ect fressen und so kann der wald nicht mehr wachsen. Und es ist nunmal aufgabe des jägers den wald zu schützen.

pipilotavioleta
von: pipilotavioleta, am: 06.06.2012, 14:03

@Elke: Ja so ähnlich sehe ich das auch, wobei ich sagen muss, das bestimmte Großbetriebe die Tiere auf gut Deutsch gesagt wie scheiße behandeln, was nun echt nicht sein muss bzw nicht sein darf!

Was aber viele nicht bedacht haben zum Thema "die Natur würde das schon regeln" (jetzt beim Thema zuviel Wild und Jäger usw)...wir gehören doch auch zum Ökosystem, WIR als Menschen gehören genauso dazu wie die Tiere, somit glaube ich persönlich, dass es zu blauäuig ist zu denken, dass ohne uns alles einfacher wäre, denn schließlich gehören wir dazu...

Elke_Muenchen
von: Elke_Muenchen, am: 06.06.2012, 11:11

Mal meine allgemeine Meinung, unabhänging von dem, was jetzt geschrieben wurde. Ich liebe Fleisch, könnte nie darauf verzichten und akzeptiere und respektiere alle, die kein Fleisch essen, solange sie meine Meinung auch akzeptieren und respektieren.

Zum Thema Kinder: ich finde, man sollte das jeden selbst entscheiden lassen, ob er vegetarisch oder vegan leben möchte. Und ein Kleinkind bzw einen Säugling von Grund auf vegan zu ernähren, ist schlichtweg unmöglich. Das wurde ja auch schon angesprochen, wieso-weshalb, wie ich beim Überfliegen der Texte gesehen habe.

Und ansonsten interessiert es mich relativ wenig, wer-wann-welches Tier erschießt und warum. So ist das Leben nun mal, die Welt ist böse und ungerecht und wir können eh nichts daran ändern. Und wenn wir uns für alles einsetzen würden, was ungerecht ist, wären wir in 100 Jahren noch nicht fertig und hätten dabei nicht mal an uns selbst gedacht. Amen.

Meine_Herrin
von: Meine_Herrin, am: 03.06.2012, 23:51

@Micki
Naja, ist meine Meinung, jeden seine halt ;-)
Ich selbst habe aus beruflichen Gründen da einiges Fachwissen, aber das wäre mir selbst mit noch mehr Wissen zu heiß.
Es geht ja schließlich um die Gesundheit und die gesunde Entwicklung des Kindes. Wenn ich meine eigenen Überzeugungen über die Gesundheit meines Nachwuchses stelle....ich weiß nicht.
Wo ist denn der Sinn, wenn regelmäßig Blut untersucht und Tabletten eingeworfen werden müssen um Gesundheit zu gewährleisten, wo es doch eigentlich nicht notwendig wäre? Wie gesagt, bei einen Säugling ist das ja was anderes als bei einen Erwachsenen.

Ich halte persönlich auch nicht von aufzwingen von Meinungen und werde versuchen mein Kind unparteiisch zu erziehen, damit es seinen eigenen Weg findet. Unparteiisch ist vielleicht das falsche Wort....sagen wir es so. Beispiel: Wäre ich christlich katholisch, würde ich mein Kind nicht taufen lassen, weil das für mich ein aufzwängen des Glaubens ist.
Lieber versuche ich meinen Kind Wissen über die Glaubensrichtungen mitzugeben, so das es bei Bedarf selbstständig wählen kann.
Meinen Glauben kann ich ja für mich ausleben, so wie ich es jetzt schon mache, ohne meinen Partner auch nur annährend mit einzubeziehen, der aus Überzeugung Agnostiker ist.
Kurz gesagt: Ich versuche einen gesunden Mittelweg zu vermitteln, ohne meine persönlichen Überzeugungen zu sehr mit einzubringen. Mein Kind soll seinen Weg selbst finden und ihn nicht von mir aufgezwungen bekommen, nur weil ich das für den richtigen halte.

Aber das ist meine Meinung und kein Vorwurf gegenüber anderen Lebenseinstellungen.

Micki91
von: Micki91, am: 03.06.2012, 23:25

@ Meine_Herrin: Danke, genauso seh ich das auch :)

EyeLin
von: EyeLin, am: 03.06.2012, 22:22

Alles klar, also Westen. Ja, da ist das Konzept ganz anders ^^

snille
von: snille, am: 03.06.2012, 22:20

ich wohne in niedersachsen. wir haben 4 kindergarten gruppen plus eine krippe mit den ganz kleinen. insg. sind wir über 100 kinder. ca. 50 nehmen am mittagsdienst teil, unteranderem auch alle krippen kinder, also die ganz kleinen.

Meine_Herrin
von: Meine_Herrin, am: 03.06.2012, 22:19

Säuglinge und Kinder bis zu einen gewissen Alter vegan ernähren? Ganz blöde Idee meiner Meinung nach.
Es ist das eine sich selbst als erwachsenen Menschen vegan ausgewogen zu ernähren, etwas ganz anderes einen Säugling. Dafür wird viel mehr fundiertes Fachwissen und ein strenger Ernährungsplan benötigt.
Kinder brauchen eine ganz andere Nährstoffzusammenstellung als Erwachsene, zum Beispiel ist viel mehr Vitamin D von Nöten oder Vitamin K. Ausserdem vertragen sie erst sehr spät gewisse Ersatzprodukte. Schon mal einen Säugling Sojamilch gegeben? Viel Spaß in den nächsten Tagen!

Den Kindern die Entscheidung theoretisch selbst überlassen ist ja schön und gut. Aber welche Entscheidungsfreiheit hat denn das Kind wenn es den ersten Brei bekommt?
Ich würde die Gesundheit meines Kindes nicht aufs Spiel setzen bzw habe es nicht getan.
Vegetarisch ist da meiner Meinung kein schlechter Kompromiss.

snille
von: snille, am: 03.06.2012, 22:17

@pipilota: Ich weiß was du meinst. aber da sind dann halt die eltern gefragt. ich würde schon versuchen es nicht in diese richtung zu erziehen, dass fleischesser etwas schlechteres sind. schließlich darf es ja auch egrne freunde haben die fleisch essen. wenn die dann bei uns zu besuch sind würde ich mir ganz besonders viel mühe geben etwas zu kochen was gut schmeckt, vllt auch mit einem fleischersatz und ihnen dann erst nachher erzählen, dass das gar kein wirkliches fleisch war um ein kleines aha-erlebnis auszulösen.ich weiß eh noch nicht in welchem alter ich dem kind wirklich die ganze brutale wahrheit sagen würde. erstmal würde ich wahrscheinlich sagen "weil es gesünder ist" aber da ich später auch viele haustiere ahben möchte, und eben auch solche die eigentlich gegessen werden würde ich meinem kind auch die wahrheit sagen, dass fleisch eben aus z.B. den freunden von unserer Kuh Berta besteht. mehr braucht es im kindergarten meiner meinung nach noch nicht zu wissen.

EyeLin
von: EyeLin, am: 03.06.2012, 22:16

Jetzt muss ich mich doch mal einmischen. Ich verfolge den Thread schon die ganze Zeit, aber bzgl Kita muss ich jetzt mal was los werden.
(Bin Erzieherin^^)
1. Ich frage mich, wo du wohnst. In allen Kitas, in denen ich bisher war, sind maximal 2 Kinder pro Gruppe pro Tag Mittagskinder (werden nach!!! dem Mittagessen abgeholt). Im Westen ist es allerdings alles ein bisschen anders.
2. Ich hatte schon Kinder, die vegetarisch gegessen haben, in der Gruppe. Sie haben normal mitgegessen, nur eben Fleisch und Fisch weggelassen (logisch).
Wobei mir auffiel, dass dieses Kind jedes Mal versucht hat, doch "heimlich" das Fleisch zu essen. Aber das kann ein Enzelfall sein, das möchte ich nicht beurteilen.
3. Weiterhin finde ich es nicht schlimm, ein Kind "alternativ" zu ernähren. Gerade in der Kita ist das meist kein Problem und die Gruppe versteht das auch, wenn man es kurz erklärt und dann als "normal" hinnimmt.
4. Bezüglich Nährstoffversorgung bei Kindern muss ich sagen, ich bin kein Arzt. Ich denke, wenn ein gut informierter veganer sein Kind ernährt, dann nicht nur mit den "bekannten" pflanzlichen Produkten, sondern sicherlich so, dass das Kind optimal versorgt wird. Halte ich auf jeden Fall für möglich. Denoch würde ich persönlich mein Kind eher zu bewusstem Umgang mit Lebensmitteln als zu Veganismus erziehen - aber das ist nur meine Einstellung und ich bin auch kein Veganer.

Und zu guter Letzt wollte ich noch loswerden "Milch ist Milch" ist totaler Quatsch. Muttermilch ist was vollkommen anderes. Kälbern verbietet man schließlich auch nicht die Milch ihrer Mutter zu trinken (mal abgesehen von Nutztieren - aber das meine ich jetzt nicht) oder Fohlen die Stutenmilch.
Babys werden bei Säugetieren nun mal über Muttermilch ernährt - das ist einfach so.
Und wenn sich die Mutter ausgewogen (vegan, vegetarisch, oder mit Fleisch) ernährt, ist diese Milcht das beste, was man dem Kind geben kann.

RockabillyBabe
von: RockabillyBabe, am: 03.06.2012, 22:15

@pipi
das ist aber auch ein thema bei religion, herkunft, sprache (dialekt), etc.
man muss den kindern beibringen nicht zu missionieren und andere sie selbst sein zulassen.
das ist kein reines veganismusproblem ;-)

pipilotavioleta
von: pipilotavioleta, am: 03.06.2012, 22:11

ah okay, wie das mit Ernährungsprogrammen im Kindergarten aussieht weiß ich nämlich nicht, ist nichts an das ich momentan schon denke!

pipilotavioleta
von: pipilotavioleta, am: 03.06.2012, 22:09

Aber wenn das Kind eingetrichtert bekommt, dass Tiere für das essen, dass die anderen essen, leiden müssen, wird es genau das auch den anderen Kindern erzählen...und genau da können Konflikte aufkommen...wisst ihr wie ich meine? Ich sage ja nicht dass das ein total teuflisches Kind dann wird :D aber Kinder sind nunmal Kinder, da kann sowas schnell im Streit enden...

RockabillyBabe
von: RockabillyBabe, am: 03.06.2012, 22:06

zum kindergartenessen möchte ich zu snille noch hinzufügen dass, wenn es so (positiv) weitergeht, in ein paar jahren veganes essen genauso angeboten werden wird, wie vegetarisches jetzt oder sogar noch besser.

snille
von: snille, am: 03.06.2012, 21:57

Ich arbeite moemntan einmal die Woche in einem Kindergarten von der schule aus.
1. Nur etwa die Hälfte der Kinder dort bleiben zum Mittagessen. Die anderen werden vorher abgeholt und essen dannw ahrscheinlich zuhause. Das hängt also von meinen späteren Arbeitszeiten ab, bzw. wie ich das manage.
2. In unserem Kindergarten gibt es auch 1 Mädchen, dass immer selbst mitgebrachtes Essen ist. den grund dafür kenne ich ehrlich gesagt gar nicht. Sie kommt Mittags zu mir in die Küche, holt sich ihre Brotdose aus dem Kühlschrank und isst dann mit den anderen Kindern. Ich weiß also nicht was sie ist, aber Grund dafür ist wahrscheinlich auch eine andere Ernährungsweise. Außerdem denke ich, dass Kinder ruhig schon frühzeitig damit konfrontiert werden können, dass andere Kinder anders sind und doch irgendwie gleich. In einer Gruppe bei uns hat ein Junge Diabetes, bei ihm muss also vor jedem essen der Blutzucker gemessen werden, damit kommen die anderen Kinder ja auch klar.
3. Unser Kindergarten bekommt, das Essen geliefert, die gruppe kann immer wählen zwischen einem Vegtarischem und einem normalen Gericht. Meistens wird 2-3x pro Woche das Vegetarische Gericht genommen.
4. Ich würde es dann wahrscheinlich wirklich so machen, dass ich meinem Kind ein essen mitgebe. Bei uns im Kindergarten klappt das wie gesagt gut.

pipilotavioleta
von: pipilotavioleta, am: 03.06.2012, 21:36

richtig, und leiden musstest du fürs Milchgeben ja auch nicht (außer eben die Schwangerschaftsbeschwerden, aber ich denke, wenn du später mal Kinder haben willst nimmst du die eher gerne in kauf^^)

aber dass du trotzdem Stillen willst find ich gut, dass gehört einfach dazu!

RockabillyBabe
von: RockabillyBabe, am: 03.06.2012, 21:32

@snille
das versteh ich ehrlich gesagt nicht.
denn wenn es darum geht tieren leid zu ersparen, hat es nichts mit muttermilch zutun.
außer frau fühlt sich dann selbst ausgenutzt ;-)

Micki91
von: Micki91, am: 03.06.2012, 21:27

Ich habe ja nie gesagt, dass ich dem Stern vertraue. Ich wollte mich nur auf Quellen berufen. Ich könnte jetzt auch noch andere Quellen zitieren (Fachbücher wie Pflege heute oder Kinder- und Jugendmedizin, die ich in meiner Ausbildung nutze...da wird sogar ein Fallbeispiel gebracht, wo die Mutter vegan lebt und später beim Kind eine irreversible Hirnschädigung festgestellt wurde), aber das lass ich mal.
Eins will ich noch hinzufügen: Nur weil Erwachsene, die vegan leben, keine Mangelerscheinungen zeigen oder nicht nachgewiesen an Nährstoffmangel leiden, heißt das noch lange nicht, dass das bei den Kindern später nicht so sein wird. Kinder brauchen für ihre Entwicklung viele wichtige Nährstoffe.
Naja, ich glaube diese Diskussion wird hier zu nichts führen. Jeder wird bei seinem Standpunkt bleiben, was natürlich auch in Ordnung ist. Aber so wie ihr halt gerne Überzeugungsarbeit zum Thema veganes Leben leistet, liegt mir das Thema Schwangerschaft/Entwicklung von Kindern halt sehr am Herzen :)

pipilotavioleta
von: pipilotavioleta, am: 03.06.2012, 21:24

Aber die Milch einer veganerin enthält eben nciht die gleichen Nährstoffe wie die einer Frau, die tierische Produkte zu sich nimmt, irgenwdas wird sich die Evolution schon dabei gedacht haben das Menschen eigentlich Fleischesser sind...

Also wenn erwachsene Menschen sich dazu entscheiden, vegan zu leben, ist das vollkommen in Ordnung, aber wenn man die Kinder schon von klein auf vegan erzieht haben die doch ein komplett anderes Verhältnis zum Essen...vorallem, wie soll das im Kindergarten sein, wenn es Mittagsessen gibt? Willst du deinem Kind immer extra was mitgeben, damit es auch vegan bleibt? Könnte mir sehr gut vorstellen, dass das auch auf sozialer Ebene für die Kinder ziemlich schwer werden kann, wenn sie immer eine "Extrawurst" bekommen...

snille
von: snille, am: 03.06.2012, 21:11

offiziell ist das wahrscheinlich auch trotzdem vegan, nur letzendlich ist milch, milch, also ist es ja nicht so als würde das baby einer veganerin ohne milch aufwachsen.

RockabillyBabe
von: RockabillyBabe, am: 03.06.2012, 21:03

@snille
nicht ganz vegan wegen der muttermilch?
ich dachte vegan bezieht sich auf tierische produkte, nicht auf "menschliche".

snille
von: snille, am: 03.06.2012, 21:01

http://www.amazon.de/Viva-Vegan-Mutter-Kind-Schwangerschaft/dp/3981173805/ref=sr_1_182?ie=UTF8&qid=1338749676&sr=8-182 schau dir mal dieses buch an. es gibt auch noch viele weitere bücher zu dem thema. ichs elbst ahbe noch keines davon gelesen aber in den bewertungen steht:"Der amerikanische Arzt Dr. Michael Klaper beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der veganen Ernährung von Kindern und Jugendlichen. Mit diesem Buch schließt er eine Wissenslücke, die oft zu Verunsicherung geführt hat.Nach Überzeugung von Dr. Klaper ist die vegane Ernährung während der Schwangerschaft sowie bei Babys und Kleinkindern unproblematisch und aus gesundheitlichen Gründen sogar sehr empfehlenswert, wenn sie mit Weitsicht geplant und ausgewogen gestaltet ist. Er belegt dies mit einer Fülle von Fakten und Zitaten, die einerseits aus seiner jahrelangen praktischen Arbeit als Arzt und andererseits den verschiedensten internationalen Studien und Untersuchungen stammen. Punkt für Punkt erklärt er an allen wichtigen Ernährungsbereichen die Besonderheiten einer rein pflanzlichen Ernährung mit ihren ausgeprägten Vorteilen. Michael Klaper gelingt es, aus einer Sammlung hochinteressanter Fakten, lebenswichtiger Informationen und praktischer Ratschläge ein auch für den medizinischen Laien leicht verständliches Werk zu schaffen, das sich besonders als Ratgeber für den Alltag im umgang mit einer veganen Kinderernährung bewährt. " und ich glaube ehrlich gesagt lieber einem fachmann als dem stern. und warum sollte vegane ernährung für kinder schädlich sein? ich glaube dass vegane ernährung die gesündeste ernährungsform darstellt, viele veganer lassen sich regelmäßig unteruschen, auch ihr blut, und dabei kann keinerlei mangel nachgewisen werden. warum sollte das also für kinder so viel anders sein? mal davon abgesehen, dass doch die meisten kinder heute eh mit chips und tiefkühlpizza aufwachsen und dagegen ist ab und zu ja auch gar nichts zu sagen, aber eben nicht hauptsächlich. ich denke man sollte eher an der stelle anfangen den eltern etwas über gesunde ernährung beizubringen als bei den Vegetariern und veganern die sich meistens sehr bemühen ihre kinder gesund zu ernähren.

snille
von: snille, am: 03.06.2012, 20:53

B12 kann man ja als präparat zu sich nehmen. alles andere kann man über eine ausgewogne ernährung regeln, wobei man da in der schwangerschaft natürlich noch genauer aufpassen sollte. jemandem der erst seit kurzem veganer ist würde ich das in der schwangerschaft auch nicht unbedingt empfehlen. aber bis bei mir mal kinder anstehen vergehen noch einige jahre und bis dahin kenne ich mich dann hoffentlich so gut aus, dass ich das schaffe. und wahrscheinlich würde ich dann auch vorher udn während der schwangerschaft mein blut untersuchen lassen ob ich mich auch so ernähre, dass mein kind alle nährstoffe bekommt. und je nachdem auf welchen seiten du schaust findest du die unterschiedlichsten standpunkte. von "ist total schädich" bis "ist das gesündeste". deswegen vertraue ich da einfach auf mein persönliches gefühl. und ein säugling wird ja irgendwie auch gar nicht vegan ernährt. schließlich bekommt er muttermilch, was für mich dann irgendwie schon keine wirklich vegane ernährung mehr darstellt. wobei ich natürlich vorhabe meine kinder später zu stillen.

pipilotavioleta
von: pipilotavioleta, am: 03.06.2012, 20:50

Ich würde dem artikel trauen, wenn man etwas logisch denkt, weiß man dass bei kleinen Kindern sowaS nich so einfach ist wie bei erwachsenen!

Micki91
von: Micki91, am: 03.06.2012, 20:44

@Alextchu: Und grade B12 ist sehr wichtig. Und was ist mit Vitamin D, Calcium, Zink, Eisen, etc.? Der Verein für unabhängige Gesundheitsberatung schreibt dazu: "Vegane Ernährung - Risiko für Säuglinge?
Rein pflanzlich ernährte Säuglinge weisen oft einen schlechten Ernährungsstatus auf. Die Muttermilch vegan lebender Frauen ist vielfach arm an Vitamin B12 und Vitamin D. Auch der Gehalt anderer Nährstoffe in der Muttermilch kann unzureichend sein, wenn die Mutter bereits mehrere Jahre vegan lebt. Ohne Vitamin-B12- und Vitamin-D-Präparate und eine besonders sorgfältige Nahrungszusammenstellung halten Ernährungswissenschaftler eine sichere Versorgung der Babys nicht für möglich. Eine Beikost ohne Milch, Fleisch und Ei kann außerdem zu Problemen mit der Eisen-, Zink- und Calciumversorgung führen. Insgesamt ist daher davon abzuraten, Säuglinge vegan zu ernähren." (Hier ist der Link zu der Seite: http://www.ugb.de/vegan-ernaehren/vegane-ernaehrung/) Ich will jetzt nicht sagen, dass ich mich nur auf diese Seite verlassen will, aber so ähnliche Sachen hab ich jetzt schon auf einigen Seiten gelesen.

Micki91
von: Micki91, am: 03.06.2012, 20:20

Ich find das ok, so wie du es machen willst. Also, dass du quasi deinem Kind die Entscheidung selbst überlassen willst. Aber wenn es klein ist kann es ja noch gar nicht selbst entscheiden und grade da sind ja viele Nährstoffe sehr wichtig. Vegan fände ich da schon sehr, sehr bedenklich. Wäre vegetarisch da kein Kompromiss für dich?
Und wie sieht es aus während der Schwangerschaft? Wir hatten das letztens im Unterricht angesprochen (ich mache eine Ausbildung zur Krankenschwester) und die Gynäkologin meinte, dass sie jeder werdenden Mutter von einer veganen Ernährung während Schwangerschaft und Stillzeit abraten würde.
Oh je, das hört sich jetzt so an als ob ich dich von meiner Meinung überzeugen will. Aber ich wollte es nur mal zur Anregung hier in die Diskussion reinwerfen.

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