Einzelkämpfer haben es in einem Sportvereinschwer.
Unausgesprochene Regeln im Sportverein
In einem Sportverein lassen sich prima Freundschaften schließen, denn hier treffen eine Menge Gleichgesinnter aufeinander. Doch was passiert, wenn man das kleine Einmaleins der Sportvereine nicht kennt? Wie in jeder Gemeinschaft gibt es auch hier in Sportmannschaften eine Reihe unausgesprochener Regeln, die eigentlich jeder kennen sollte, die aber leider keiner offen ausspricht. Damit Du Dich nicht ahnungslos ins Aus manövrierst, haben wir hier für Dich einen kleinen Knigge für das richtige Verhalten in Verein und Sportmannschaft zusammengestellt.
Regel 1: Interesse zeigen
Ganz klar, im Sportverein sind Einsiedlerkrebse nicht gefragt. Wer integriert sein will, sollte auf Vereinsfesten und Turnieren nicht regelmäßig durch Abwesenheit glänzen. Du musst natürlich nicht immer und überall dabei sein, aber ab und zu solltest Du Dich doch blicken lassen. So zeigst Du Interesse und machst Dich beliebt.
Regel 2: Zeig Teamgeist
Mannschaftssportarten erfordern Teamgeist – da muss man seine eigenen Bedürfnisse schon mal hintanstellen. Auch wenn samstags die coolste Party des Jahres steigt und Du am liebsten so richtig auf den Putz hauen würdest – wenn am nächsten Tag ein wichtiges Turnier ansteht, solltest Du Dich beim Feiern zurückhalten. Es wäre der Mannschaft gegenüber nicht fair, übermüdet zum Turnier anzutreten, schließlich müssen alle ihren Beitrag zum Sieg leisten. Da muss man schon mal eine Party sausen lassen, so schwer es fällt.
Regel 3: Vorsicht, Lästerschwestern!
In Sportvereinen wird getratscht wie überall sonst. Solange es um harmlose Zickereien geht, kann man darüber hinwegsehen – schließlich lästert man selbst auch mal ganz gerne. Wenn Du aber den Verdacht hast, dass jemand immer wieder schlecht über Dich redet, solltest Du denjenigen ansprechen. Anderenfalls können sich Missverständnisse, die man in einem klärenden Gespräch leicht ausräumen könnte, zu großen Konflikten ausweiten. Das muss nicht sein, also mach lieber einmal zu oft den Mund auf als einmal zu wenig.
Regel 4: Bleib fair!
Umgekehrt solltest natürlich auch Du Deine Lästerattacken zügeln. Das heißt nicht, dass es verboten ist, über andere aus dem Verein zu reden; aber Du solltest immer fair bleiben und nicht auf jemandem hinter seinem Rücken rumhacken. Denn das kann ganz schnell auf Dich selbst zurückfallen – wer ständig an anderen herummeckert, macht sich selbst nicht gerade beliebter.
Regel 5: Keine Grüppchenbildung
In größeren Gemeinschaften neigt man dazu, sich in kleineren Grüppchen zusammenzurotten. Im Sportverein sollte man Grüppchenbildung allerdings vermeiden, sonst kommt es schnell zu Zickereien und Konkurrenzdenken. Klar versteht man sich mit manchen besser als mit anderen, man sollte es jedoch vermeiden, sich deshalb nur noch mit einigen wenigen Personen auszutauschen. Sei offen für alle!
Regel 6: Kein Konkurrenzdenken
In einer Mannschaft gilt der Grundsatz „Einer für alle und alle für einen“. Konkurrenzdenken und Stutenbissigkeit sind hier also absolut fehl am Platz. Es wird immer jemanden geben, der etwas besser kann als man selbst; Du solltest lieber nicht versuchen, demjenigen die Show zu stehlen. Wer sich ständig in den Vordergrund drängen will, geht schnell allen auf die Nerven.
Regel 7: Druck machen
Sicher kann es immer wieder Situationen geben, in denen man sich über die schlechte Leistung eines anderen Mannschaftsmitglieds ärgert. Bevor Du auf den Übeltäter losgehst, solltest Du tief durchatmen und Dir bewusst machen, dass auch Du mal einen schlechten Tag haben kannst. Auch wenn der einzelne schon mal den Sieg der Mannschaft durchkreuzt – that´s life. Ärgere Dich nicht darüber und bleib vor allem fair!
Regel 8: Abschied mit Stil
Wenn Du mit dem Gedanken spielst, aus dem Verein auszutreten, solltest Du auf keinen Fall unangekündigt die Biege machen und dann nie wieder von Dir hören lassen. Erkläre ehrlich, wieso Du aus dem Verein austrittst – so beweist Du Sportsgeist und niemand wird Dir böse sein. Einfach zu kündigen und dann wegzubleiben ist stillos.














