Studeneten essen Nervennahrung
Vielen Studenten stehen unter großem Stress, weil die nächste Hausarbeit noch nicht fertig ist oder man zu spät mit dem Lernen für die wichtige Prüfung angefangen hat. Aber nicht nur zukünftige Akademiker greifen in solchen Situationen häufig zum Studentenfutter, auch andere Leute brauchen immer häufiger Nervennahrung. Im hektischen Berufsalltag wird das Gehirn immer mehr gefordert und muss besonders in stressigen Momenten auf Höchstleistung laufen. Dass die Energie da mal nachlassen kann, ist nicht verwunderlich. Doch glücklicherweise gibt es Lebensmittel, die mit ihren speziellen Nährstoffen dafür sorgen, dass wir schnell wieder auf Trab kommen.
Lebensnotwendige Omega-3-Fettsäuren
Zu den wichtigsten Nährstoffen, die unser Gehirn wieder in Schwung bringen, gehören die so genannten Omega-3-Fettsäuren. Sie müssen mit der Nahrung aufgenommen werden, weil der Körper die lebensnotwendigen Omega-3-Fettsäuren nicht selber produzieren kann. Und die Fettsäuren sind wahre Multitalente unter den Nährstoffen, denn sie sollen nicht nur die Stimmung verbessern und gegen Depressionen helfen, sondern auch das Gehirn bis ins hohe Alter fit halten. Die wichtigen Omega-3-Fettsäuren finden sich vor allem in vielen Fischsorten und Nüssen, da sie von Natur aus gesunde Fette enthalten. Die Konzentration der Omega-3-Fettsäuren ist in Lachs, Thunfisch und Walnüssen besonders hoch. Es ist daher empfehlenswert diese Lebensmittel in seinen wöchentlichen Ernährungsplan häufig einzubauen.
Stärkende Antioxidantien
Ein weiterer Nährstoff, der nicht nur die Gehirnzellen schützt, sondern auch das Immunsystem des Körpers stärkt, sind Antioxidantien. Sie helfen, Schadstoffe und freie Radikale vom Körper fernzuhalten und ihn wieder mit Energie zu versorgen. Allerdings können auch die Antioxidantien nicht selber vom Körper produziert werden und müssen daher durch Lebensmittel aufgenommen werden. Lebensmittel, die einen besonders hohen Gehalt von Antioxidantien haben, sind zum Beispiel Brokkoli, Heidelbeeren und auch Rotwein. Forscher fanden sogar heraus, dass ein kleines Glas Rotwein die Gehirnzellen bei Schlaganfall-Patienten schützt und bei der Regenration hilft. Dennoch ist Vorsicht geboten: Zu viel Alkohol kann dem Gehirn wiederrum erheblich schaden und mehr Gehirnzellen vernichten, als zu schützen.
Gegen Vergesslichkeit
Menschen, die unter Vergesslichkeit leiden oder häufig Probleme mit der Konzentration haben, können sich ab sofort den Bauch mit Heidelbeeren und Erdbeeren voll schlagen. Denn die fruchtigen Beeren bewahren die Gehirnzellen vor dem Absterben und schützen das Gehirn vor dem Altern. Erdbeeren sollen sogar die Eigenschaft besitzen, die Gehirnzellen zu vermehren und gegen Demenzkrankheiten wie Alzheimer vor zu beugen. Die dunkeln Heidelbeeren hingegen unterstützen und stärken die Lernfähigkeit und das Konzentrationsvermögen.
Und auch die Lieblingsschokolade kann demnächst zum täglichen Ernährungsplan dazu gehören, denn der enthaltene Kakao ist ein wahres Wundermittel gegen schlechte Laune und Depressionen. Aber dass Schokolade im Körper Glückshormone freisetzt ist bereits bekannt, Grund für die Besonderheit des Kakao ist vor allem seine Eigenschaft, die Zellproduktion anzukurbeln und die Durchblutung im Gehirn zu fördern. So können die vielen Informationen aus den Lehrbüchern auch schneller verarbeitet werden. Das nächste Mal, wenn man sich einen schönen Abend mit Rotwein, Schokolade und knackigen Nüssen macht, kann man also ruhig einmal mehr zu greifen als sonst. Es lohnt sich!












Studentenfutter - Warum manche Lebensmittel schlau machen!: 5 Kommentare
Studentenfutter - Warum manche Lebensmittel schlau machen! wurde bereits 5 mal kommentiert. Alle Meinungen gibt's hier. Was sagst Du dazu?
von: urbangirl15, am: 29.11.2011, 06:27h
Stimmt aber! Ich esse auch immer Studenetnfutter an 'nem anstrengenden Unitag, das beruhigt die Nerven total^^
von: Blumenwiese85, am: 17.01.2011, 09:33h
Meine Biologie Lehrerin meinete mal, um die Leistung zu steigern, sollte man Traubenzucker (in Maßen) zu sich nehmen.
von: TortenMaus, am: 8.12.2010, 11:07h
Ich merke es immer, wenn ich viel gegessen habe, dass ich müde werde. Ich glaube schon, dass es auch in der umgekehrten Richtung funktioniert.
von: Queeny25, am: 24.10.2010, 12:20h
Buttermilch soll sich aufgrund ihres hohen Gehalts an Lecithinphosphorsäure, über einen längeren Zeitraum getrunken, auch positiv auf die Gehirnleistung auswirken.
von: morsal, am: 18.10.2010, 04:21h
mal eben vor der prüfung lachs essen haha